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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Bezirk Wintertbur. Airch- und volitische Gemeinde. V. Militärbezirk. 31. Notarialskrcis Wülflingen . Sie besteht ausden Civilgemeinden: Wülflingen und Taggenberg und aus den Schulzemeinden Wülflingen und Neuburg. Die Schulge-meinte Wülflingen umfaßt die Ortsnamen: Wülflingen, Gülli, Hart, Meierriet, Mühle, Niederfeld, Oberrad . Schloß.Schloßhof, Svorren. Taggenberg, Unterrad und Wiesbof. Die Schulgenossenschaften Wülflingen und Neaburg haben nochein ungetrenntes Schulgut. Zur Civilgemeinde Taggenberg gehört auch der Hof Unterrad.

1850. Der Gemeinde Wülflingen wurde vom Bundesrath ungeachtet versäumter Eingabe ihrerForderung 456 Fr. für Quartierentschädigung bei der Gränzbewachung vom Jahr 1849 zuerkannt.— 1852. An die Kosten des Baues der Straße vom Dorfe gegen Töß erhielt Wülflingen einenStaatsbeitrag. — 5. August starb in Wülflingen der allgemein geachtete Herr Joh. Beugger,Spinnereibesitzer daselbst. Er legirte der Gemeinde 12000 Fr. — 1853, April. In dem WeilerNeuenburg (Gemeinde Wülflingen ) brannte ein doppeltes Wohnhaus mit Scheune ab. — Mai.An den im September 1852 erlittenen Wasserschaden erhielt die Gemeinde Wülflingen einen Staats-beitrag von 675 Fr. — 1856. Die Kollatur der Pfarrei Wülflingen , welche bisanhin der Stadt-gemeinde Winterthur zustand, wurde gegen Entschädigung von Seite der letztem an den Staat vondiesem übernommen. — 1856, 3. auf den 4. November brannte ein Haus in Weierthal, GemeindeWülflingen, ab. — 1859. Die Gemeinde Wülflingen wird vom 32. Sckundarschulkreis (Winter-thur) abgetrennt und dem 37. Kreise (Neftenbach ) zugetheilt. — An die Kosten der Korrektion derStraße III. Klasse gegen Hcnggart und durch das Dorf gegen Töß erhielt die Gemeinde Wülflingen einen Staatsbeitrag.

Wyl bei Rafz.

iWile urkundlich 1254.)

Bezirk Bülach . Kirchgemeinde. Vll. Militärbezirk. 8. Notariatskreis Eglisau. Besteht aus den drei politischen undSchulgemeinde»: Wyl. Hüniwangen und Wastcrkingen is. d. Art.) — Die politische und Schulgemeinte Wyl umfaßt dieOrtsnamen: Wyl, Buchenloo, Häuslihof und Lyrenhof.

1854, 1. Juli brannte die Mühle im Buchenloo aus dem Rafzerfeld (Gemeinde Wyl) ab.Brandlegung ist außer Zweifel. — November. In Wyl wurde eine eidgenössische Nebenzollstätteerrichtet. — 1856. Die Kirchgemeinde Wyl hat den Bau einer neuen Kirche beschlossen. — 1857.Leider fiel beim Baue des Kirchthurms der Baumeister Hotz, Sohn, von Dürnten mit dem Gerüstein die Tiefe und blieb auf der Stelle todt. — 1858. Die Kirchgemeinde Wyl beschließt, auch einenneuen Fricdhof herzustellen. — 1859, 27. April brach in Wyl in einem neuen Gebäude Feueraus, doch konnte dasselbe sowie die Fahrhabe größtentheils gerettet werden. — 25. Septemberwurde die neue Kirche in Wyl eingeweiht. — Der Psarrbrunnen zu Wyl wird der Gemeinde gegendie Verpflichtung der künftigen Unterhaltung abgetreten und dafür vom Staate eine Auskausssummevon 900 Fr. bezahlt.

Wyla.

iDer Name Wila kommt schon im Jahr 762 vor, dann Wilawia, Willen u. s. f.)

Bezirk Pfäsfikon. Kirch-, politische und Schulgemeinde. V. Militärbezirk, t. NotariatSkreiS Kyburg. Die Höfe zum3. Notariatskreis tPsäffikon) mit Ausnahme von Hofstetten, das zum 12. Notariatskreis Grcifensee gehört. Außer Wylabilden die Höfe Hinter- und Vorder-AegcrtSweil, Scheur, Wiesenthal, Boden, Hofstetten. Gböngg, Burg und Loch, fernerManzenhub, Ottenhub, Hinzenberg, Hintereich, Vordereich. Schuppis, Pfaffenberg, ebenso die Höfe Hinterauli, Vorderauli,Brenggau. Thalgarten, Rosengarten, Sengi, Tannau und Thalau je einen besondern Civilverband. — Die politische Ge-meinde Wyla umfaßt auch die 3 Echulgemeinden: Wyla, Manzenhub, Thalgarten. Die Schulgemeinde Wyla zählt die