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gemeinde Au-Kohlbrunn lRutzen, Au und Schönthal). — Zur Schule Kohlbrunn gehört nur ein Theil der Civilge-meinde AmKoblbrunn, nämlich die Ortschaften: Köhlbrunn, Töbeli und Tößries (politische Gemeinde Seen), ferner derHos Sennerrüli, politische Gemeinde Kyburg .
1850. Die Gemeinde Zell erbaute eine Brücke über die Töß und erhielt an die Kosten einenStaatsbeitrag. — 1851. Auch dem Weiler Au, Kirchgemeinde Zell, wird die Bewilligung zurErbauung einer Brücke über die Töß ertheilt und ein Staatsbeitrag von 500 Fr. an die Kostenderselben abgereicht, in der Meinung jedoch, daß die dem Staate obliegende Servitut zur Unter-haltung des bisherigen Steges dadurch aufhören solle. — 1853. An den im September erlittenenWasserschaden erhielt die Gemeinde Zell einen Staatsbeitrag von 680 Fr. — 20. November. Beieiner nächtlichen Rauferei in Zell wurde ein junger Mann, Jakob Rüegg, todt auf der Straßegelassen. — 1854, Juni. In der Baumwollspinnerei in Kohlbrunn wurde ein Mädchen voneiner Maschine ergriffen und zerrissen. — 1856. Der im Oktober verstorbene Hr. KantonsrathHeinrich Bühler in Kohlbrunn legirte dem Armengut Zell 1000 Fr., der Schule Kohlbrunn 1000 Fr.,der Schule seines Heimatsortes 500 Fr., der Unterstützungskasse der Fabrikarbeiter in Kohlbrunn 2000 Fr., zweien seiner Arbeiter 1000 Fr., der Hülfsgesellschaft in Winterthur 500 Fr., demKantonsspital 500 Fr.
(Urkundlich Zollinchovun 837, Zollinchofa, Zollinkon 1251. Soll bedeuten bei den Höfen des Zolling )
Bezirk Zürich. Kirch- und politische Gemeinde. 25. Notariatskreis Riesbach. III. Militärbezirk. Zvllikvn theilt sich indie beiden Civil- und Schulgemeinden Zollikon und Zollikerberg oder Bergwacht Zollikon . Ersteres umfaßt die Ortsnamen:Gstad, Gugger, Höhe, Kirchhof, Kleindorf, im Loch, Oberdorf, Sagen, Tollen. Traubenberg und Wytellikon. — Letzteres(Zollikerberg, umfaßt die Ortsnamen: Obere Hub, untere Hub, Sennhof, Sonnengarten, Trichtenhausen und Wylhof.
1851, 13. Januar. Versuche, welche ein gewisser H. Theiler von Zollikon mit einem von ihmerfundenen Taucherapparate im See beim Tiesenbrunnen anstellte, fielen beinahe unglücklich fürdenselben aus, indem in den Luft zuführenden Schlauch Wasser eindrang, so daß der Taucher fasterstickte. — Die Gemeinde erhöhte ihre Lehrerbesoldungen. — 17. Dezember starb Hr. alt PräsidentBoßhard in Zollikon , ältester Bürger der Gemeinde, und hinterließ reiche Legate: dem Kantons-spital 2800 Fr., der Blinden - und Taubstummenanstalt 1200 Fr., der Hülfsgesellschaft 1200 Fr.,der Kirch- und Schulgemeinde, sowie dem Armengut jedem 1200 Fr. u. s. f. — 1852, August.Außer einer Steuer in der Gemeinde haben sich noch nachträglich 66 Personen mit 828 Fr. 20 Rp.an der Nationalsubskription betheiligt. — 1854. Die Gemeinde Zollikon hat einen bedeutendenTheil ihres nassen Allmendlandes mit sehr günstigem Erfolg drainirt. — 1857, im Mai erhöhtedie Gemeinde neuerdings die Besoldung ihrer beiden Lehrer je um 230 Fr. — 1858. Die Gemeindeverdankt dem sel. Hrn. alt Kantonsrath Ernst im Gugger schöne Legate und zwar dem Armengut,Spendgut, Kirchengut, Schulgut Berg-Zollikon, Schulgut Dois-Zollikon und außerdem dem Kantons-spital jedem 500 Fr.
(Turicum. Dir ällrste Erwähnung findet sich in einer römischen Inskription des II. Jahrh n. Chr., worin sie statioturicensis genannt wird. Zueriche bei Geogr. Rav.; castrum thuricinum 691; in vico publico turigo 805; curtisturegum 853; in vico turegum, in castcllo turego 877. Auch auf den Münzen der allemannlschen Herzoge des X.Jahrhunderts steht keine andere Form als Turegum, turicina civitas 928; cioitaS turegia 947; castrum thuricense