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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Baukunst: Gotische Epoche.

St. Jean des Vignes zu Soissons gehört zu den reich ausgestatteten Klöstern, welche erstnach Überwindung der durch die Regel von Citeaux gebotenen Einfachheit aufkamen. Dasschönste, nur zum Teil erhaltene Kloster mit einem Obergeschoß ist das an der Kathedralevon Rouen gelegene, dessen Kreuzgang in breiten Jochen, welche je vier Arkaden aufmonolithen Säulen einschließen, errichtet ist. In der hochgotischen Periode dekorierte man

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IS4. Slirg vl»i Coury (Ende des es. Jahrh.).Nach Viollet le Luc.

die Kreuzgänge mit Malereien oder selbst mit Basreliefs, welche von Arkadenstellungeneingerahmt waren; in letzterer Art ist der Krcuzgang des Klosters an der Kathedrale vonToni ausgestattet. Am Ende des l3. Jahrhunderts werden die gemeinschaftlichen Dor-mitorien durch Einzelzellen für die Mönche ersetzt. Die Chartreusen (Kartause) lösen sichin einzelne Häuser auf, die um einen Gartenplatz angeordnet sind. Die Chartreuse vonClermont gibt ein vollständiges Bild dieser Anlagen.

Der Burg bau entwickelt sich in Frankreich unter dem Einfluß der Normannen zueiner erstaunlichen Vollendung in den Sicherheitsvorkehrungen. Den Hauptteil der Burgbildete der Donjon, meist quadratisch und mit sehr dicken Mauern versehen. Die Stock-