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Gotische Bauwerke in Italien .
erinnern an die Laubenanlagen diesseit der Alpen . In gotischer Zeit entwickelt sich derPalastbau Venedigs bedeutender als der Kirchenbau daselbst. Die Hauptanordnung desPalastes der romanischen Zeit, die nach der Straße in luftigen Galerien geöffnete Fassade,blieb auch in gotischer Zeit bestehen. Die innere Einrichtung der Kaufmannspaläste zeigthinter dem Portal einen breiten Flur, der für den Warentransport eingerichtet ist undsowohl zu einem im Hintergründe sich öffnenden Hofe, als seitlich zu Magazinräumen führt.Über den letzteren befindet sich meist ein zn Geschäftszwecken dienendes Halbgeschoß. Zu
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156 . Der PaLa;?o pnüliro Siena ( 14 . Jahrh.).Nach einer Photographie.
den Räumen des ersten Stockes führte vom Hofe eine Freitreppe empor; man gelangtevon dieser zn dem großen Saal, der in der Regel die Mitte des Palastes einnahm, undweiterhin zu den Wohn- und Schlafränmcn. In der gotischen Zeit ist für die Fassaden-gliederung besonders der steile Spitzbogen in Verbindung mit Maßwerk verwendet, zumTeil in reizvollen Anordnungen, welche durch die Zusammenfassung spitzbogiger Arkadenin rechteckige Felder hervorgerufen werden. Palazzo Foscari bietet ein gutes Beispieldieser Art. Der Dogcnpälast teilt sich in der Hanptfassade horizontal in zwei Abschnitte,einen reichgegliedertcn unteren und einen schwer lastenden oberen Teil. Der untere Teil