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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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2Z0 Baukunst: Gotische Epoche.

setzt sich aus zwei Rängen Arkaden auf Säulen zusammen, indem kurze gedrungene Säulenmit Laubkapitellen und Spitzbogen eine obere Säulenreihe mit doppelt soviel Spitzbogenund durchbrochenen Vierpässen tragen. Über diesem luftigen Unterbau erhebt sich einschwerer Steinban, der nur wenige spitzbogige und runde Öffnungen enthält und alsFlächengliederung rautenförmige Muster aus bunten Steinen zeigt. Die überreiche Uortaäslla oarta des Palastes wird erst um die Mitte des 15. Jahrhunderts ausgeführt.Palazzo Bitelleschi zu Corneto init einem Abschlußgesimse aus Spitzbogen auf großenKragsteinen und mit den Spitzbogenhallen des Hofes fällt in dieselbe Zeit.

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Ib7. Palaxxo Fosrari in Ncnedig (14. Jahrh.).

Nach GailhabauL.

Die in zahlreichen kleineren Werken Roms und Süditaliens angewendete Marmor-dekoration hält sich noch immer an die Weise der Cosmaten, wenn auch jetzt der Spitzbogenangenommen ist. Das Ciborium in S. Paolo vor den Mauern zu Rom , zwei Kanzeln imDom zu Benevent, eine Kanzel in S- Chiara zu Neapel verwenden immer noch Mosaikenneben dem in der Hauptsache vorherrschenden plastischen Schmuck. Die figürliche Skulpturder gotischen Epoche Italiens wird in bedeutender Weise durch Giovanni Pisano gefördert.Seine Arbeiten zeigen ein Streben nach geistigem Ausdruck, allerdings in Begleitung vongewaltsamen und übertriebenen Bewegungsmotiven. Die Reliefs der Fassade von Orvieto , vonGiovanni herrührend, leisten an gedankentiefem Inhalt daS Beste des bisher in Italien erreichten.Ein zweiter noch grösserer Meister ersteht in Giotto, der Bildhauer und Maler zugleich war.Von ihm sind eine Anzahl der Basreliefs am Campanile des Domes zu Florenz geschaffen, diechristlichen Tugenden darstellend. Sehr zahlreich sind die Grabskulpturen, meist in Verbindung