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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Barockbauten in Frankreich und Deutschland .

bau Rücksicht, wird aber dennoch von einem neuen Geiste beherrscht, der sich in den häufigenVerkröpfnngen, welche die Vertikaltendenz kräftig betonen, in den organisch entwickeltenhohen Dachgiebeln nnd in der Anwendung der Beschlägeornamentik ansspricht. Die Fensterder Kapelle im Erdgeschoß zeigen Maßwerk in Renaissaneeformen nnd sind mit geradenUachgiebeln bekrönt, ebenso wie die Fenster der beiden -Obergeschosse. Die Fenster derObergeschosse sind nicht mehr durch Hermen, sondern durch Pfeiler geteilt. Der Architektdes Baues war Joh. Schoch. Am sogenannten englischen Bau des Heidelberger Schlossestritt bereits die Nachahmung des Palladio hervor. Schloß Gottcsan in Baden erinnertdurch sein Fassadensystem, Blendarkadcn in gedrücktem Bogen zwischen durchgekröpstenPilastern, an französische Renaissance; dagegen weist die Detaillierung und die Beschläge-ornamcntik auf den Friedrichsban in Heidelberg hin. Eine Anzahl städtischer Wohnhäuser

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Nach einer Vermeisungszeichnung der Bremer Hochbauinspeklio».

zcigen barocke Einzelheiten an Portalen nnd Erkern, wie das Portal des Schmiedeznnft-hauses in Colmar, das Haus Sandbahn Nr. 8 in Köln, Ohms Wohnhaus in Münster ,das von Ribbecksche Haus in Berlin u. a. In Wernigervde nnd Hildesheim kommenHolzhäuser mit bildlichen Darstellungen in den Fensterbrüstungen und barocken Einzel-heiten vor. Der am Rhein gelegene Flügel des kurfürstlichen Schlosses in Mainz zeigtden Erkern an den Ecken echt deutsche Motive; auf französischen Einfluß ließen allenfallsloe spiralenförmig gebrochenen Kannelüren der Sänlenschäfte schließen, während dieAbschweiften und durchschnittenen Fenstergiebel des ersten Stockes bereits im Übergängefolgenden Barockperiode stehen. Ein charakteristischer Hauptban dieser Zeit ist dasRathaus in Bremen , mit einer rundbogigen Halle auf Säulen ausgestattet, welchevor den Seitenflügeln eine Terrasse bildet und durch eine Balustrade abgeschlossen ist,Während der Mittelbau in zwei Geschossen durch Säulenstellungcn auf Postamenten undbreite Fenster zwischen diesen gegliedert ist. über einer Balustrade erhebt sich dann der