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Baukunst: Zweite Barockperiode.
turmes erinnern an Bernini , sonst ist die Außenarchitektur die von den Franzosen ein-geführte klassizistische. Derselbe führte nach Schlütcrs Sturze den Berliner Schloßbauweiter, in der Verlängerung der Flügel am Schloßplatz und am Lustgarten noch ganzim Sinne Schlüters, doch ist der vierte Flügel an der Schloßfreiheit von ihm entworfenund zeigt stärker klassizistische Formen. Ob das große Triumphbogenportal der Frontvon Eosander von Göthe herrührt, muß zweifelhaft bleiben. Jean de Bodt erneuerte inBerlin den Einfluß der holländisch-französischen Schule und vollendete das Zeughaus.Sein wichtigster Ban ist der bogenförmige Hofabschluß des Stadtschlosscs in Potsdam ,einen Arkadenbau mit einem Kuppeltnrm in der Mitte darstellend. Der Architektur-professor Sturm in Frankfurt a. O., später Oberbaudirektor in Mecklenburg-Schwerin ,kommt als Theoretiker für die Gestaltung des protestantischen Kirchenbaues in Betracht.
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ISI. Awrit« gof drs königUchr» Kchloffrs zu Nerkin, 1SS7-1706 erbaut von Andr. Schlüter.Nach „Berlin und seine Bauten".
Hermann Korb in Draunschweig baute meist in verputztem Fachwerk. Seine Garnisonkirchein Wolfenbüttel gehört zu den ältesten Langhausanlagen im protestantischen Kirchenbau.Der als längliches Achteck gestaltete, von zehn korinthischen Säulen umgebene Mittel-raum ist mit einem hölzernen Spiegelgewölbe abgeschlossen. Den italienischen Einflußvertritt Simonetti durch seine Bauten in Magdeburg, Zerbst und Barby . Auch dieberühmten Wasserwerke der Wilhelmshöhe bei Kassel rühren von einem Italiener Qucriniher, vielleicht demselben, der das Schloß zu Herrenhausen bei Hannover erbaute.
Einer der größten deutschen Architekten ist Pöppelmann in Dresden , der Schöpferdes hochoriginellen Zwingerbanes. Der Zwinger sollte nur den Vorhof eines Schlossesbilden, das aber nicht zur Ausführung kam. Der Zwinger erscheint als ein großer, fastquadratischer von Arkaden umschlossener Hof, der an zwei einander gegenüber liegendenSeiten Halbrund geschlossene Ausbauten erhalten hat. Das Arkadensystem der Seitenwird von Pavillons, welche die Zugänge und Treppen aufnehmen, und von vier Saal-bauten unterbrochen. Die Pavillvns zeigen den größten Reichtum barocker Details ingrößter Anmut und Zierlichkeit; es sind hier Hermengestalten, Fruchtschnüre zwischen üppig