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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Baukunst: Neuklassizismus und Romantik in Deutschland .

den Kölner Dombauverein, und in demselben Jahre erfolgte unter dem Protektoratedes Königs Friedrich Wilhelm IV. die Grundsteinlegung am Portal des südlichen Kreuz-schiffes. Bor dieser Zeit waren überall nur theatralische Versuche im gotischen Stilezustande gekommen, in der Art des von Metzer erbauten Wohnhauses für den Freiherrnvon Hehdeck in München .

Die deutsche Skulptur dieser Periode ist wesentlich neuklassisch und ohne romantische An-wandlungen. Schadow in Berlin befreite sich von der Manieriertheit der Zopfzeit und gingzu einem ehrlichen Naturalismus über, der in den Marmorbildern Zielens und des Fürsten Leopold von Dessau für den Wilhelmsplatz seinen Ausdruck fand. Dannecker in Stuttgart schloßsich der Schule Canovas an und schuf im antiken Sinne eine Anzahl bedeutender Skulptur-werke. Den größten Einfluß auf die deutsche Plastik gewann der Däne Bartel Thorwaldsen

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SOI. Dir Dank von England in London , erbaut von John So ane.

er führte das Gefühl für reine, klassisch geläuterte Formen ein. Der schon erwähnte RaphaelMengs , der Freund Winckelmanns, vertrat in der Malerei erst den Übergang zur Neuklassik.Die stärkste Opposition gegen den Stil der Spätrenaissance ging durch Asmus Jakob Carstens ,einen geborenen Dänen, von Berlin aus. Carstens, später in Rom lebend, war allerdings mehrZeichner als Maler und versuchte sich meist in der Darstellung unmalerischer Ideen. Indeswirkte Carstens bedeutend auf Thorwaldsen und auf die Maler Wächter und Schick. Tischbeinmalte nach antiken Vafenbildern verschiedenes aus der klassischen Mythologie. Bahnbrecher fürdie historische Landschaftsmalern wurde Koch, der den eigentlichen Mittelpunkt des deutsch-römischen Künstlerkreises bildete.

In England macht sich in dieser Periode ein stärkeres Nationalgefühl als anderswogeltend, in der eigentümlichen Auffassung der Neuklassik sowohl, als in dem Festhalten anden mittelalterlichen Überlieferungen. Die Neuklassik Englands ist frostig und steif, dieVoutendecke wird zu gunsten der Kassettendecke aufgegeben; im Ornament kommen wiederEierstäbe und Palmettenfriese vor, zusammen mit mageren Akanthnsranken, Lorbeer-