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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Technik des Bauwesens.

stanze mit Halsstück und dem eigentlichen Handgriff und bietet nebst dem SchlüffelschildGelegenheit zu eleganter Formgebung und Ausführung in kostbaren Materialien. DieSchiebethüren erhalten an Stelle der Drücker vertieft liegende, muschelförmige Handgriffeund Schließschlösser mit Hakenfallen. — Endlich bedarf es noch eines besonderen Beschlagesfür Thüren, die sich nach beiden Seiten öffnen sollen. Man bediente sich für dieselbenehedem stets starker Federn, die in Metallkasten unter dem Fußboden befestigt waren.Neuerdings hat sich für solche Thüren der sogenannte Dauerpendelbeschlag sehr gntbewährt, den Abb. 411 zeigt. Bei demselben werden zwei schrägliegend eingeschlosseneStahlstäbe durch das Öffnen der Thür in nahezu senkrechte Lage gebracht. Hierdurchmuß sich die Thür heben und schließt sich demnach ohne Federkraft, während die Stäbein ihre Ruhelage zurücksinken, durch ihr eignes Gewicht. In Holzfußböden läßt sichindessen oft weder ein Feder- noch solcher Pendelkasten unterbringen. In solchen Fällenbedient man sich der doppelten Spiralfederbänder, die, wie Abb. 413 zeigt, nach Art

419 — 421 . Abortanlase mit Tonnrnsystem.

419 Fahrbare Tonne.

420 Tragbare Tonne.

der aus alten Zeiten hier und da erhaltenen Vexierthürbänder konstruiert sind. Zu-haltnngen für Thüren wurden früher mittels angehängter Gewichte eingerichtet, späterdurch Federn oder durch Thürbänder ersetzt, die ein Heben der Thüren mit sich bringen.Gegenwärtig aber dienen diesem Zweck am vollkommensten die Luftdrnckzuhalter, derenWirkung durch kleine Luftpumpen geregelt wird und die die Thüren langsam und völliggeräuschlos ins Schloß fallen lassen.

Die Abortanlagcn.

Haben wir bis jetzt nur von der Zweckmäßigkeit der Konstruktionen des Aufbauesund von den Mitteln zu seiner Ausstattung gesprochen, so erübrigt es, bezüglich der Abortespeziell auf Lage und Anordnung einzugehen, weil hierin die Vorbedingungen für ersteregeschaffen sein müssen. Eine allgemeine Regel darüber, wo ein Abort im Zusammen-hang mit der Wohnung seinen Platz zu finden habe, läßt sich freilich bei der großenVerschiedenheit der Lebensgewohnheiten und der ortsüblichen Einrichtnngsartcn nichtaufstellen, und man kann nur sagen, daß da, wo die Abfuhrvorkehrungen am primitivstensind, der Abort auch thunlichst weit von den Wohnränmen entfernt angelegt werdenund mindestens durch einen geräumigen hellen Vorraum von ihnen getrennt sein muß.Da die Notwendigkeit solcher Abtrennung unverkennbar in der Natur der Sache begründet