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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.
!>ri der Nanne-Mnfferlcitnng.
AuS Luegcr, „Wasserversorgung derStädte".
horizontale Röhren ab. Die kleinsten derartiges! Vorrichtungen sind die bekannten thönernenDrainrohrleitungen, in welche das Grundwasser durch die offenen Fugen zwischen denstumpf aneinander gestoßenen Röhren dringt. Zu größeren Anlagen verwendet mangelochte Thonröhren mit Muffenverbindung, Zementröhren und gußeiserne Röhren mit
durchkochten oder geschlitzten Wandungen. Meist mündensolche Sammelkanäle in brnnncnartige Behälter. Auch dieseArt der Grnndwasserfassung ist uralt und besonders vonden Römern vielfach teils in Form von Thonröhren, teilsin Form von Backsteintrögen, die mit seitlichen Schlitzen ver-sehen und mit Platten abgedeckt waren, verwendet worden.Bei der Vanne-Wasserversorgung für Paris hat man die4gg. Giub-tim,r d--U-tzrstraue°s Quellen von Pätnres und Maroy in Zementröhren gesam-melt , welche je aus einem unteren breiteren und einemoberen schmäleren Teil bestehen. Letzterer hat an seinem Zu-sammenstoß mit dem nächsten Stück den Einlaßschlitz. Dieganze Leitung ist, um das Eindringen von Sand zu verhüten, mit Kies umhüllt. Sinddie herbeizuführenden Wassermengen sehr groß, so legt man bekricchbare oder gar begeh-bare Abfangkanäle an. Ausgedehnte Sammelanlagen der ersteren Art, in den Seiten-wandungen und im Boden durchbrochen und in einem Sammelbrnnnen vereinigt, ver-sorgen die Stadt Frciburg imBreisgau. Begehbare Kanäle sindin Baden-Baden im Gebrauch.
Will man den natürlichenAustritt eines Grnndwasserlaufes,die Quelle, zur Wasserentnahmebenutzen, so muß dieselbe gefaßtwerden, zunächst um das Wasserungetrübt von dem oberirdischenungeklärten Tagcwasser und vonsonstigen äußerlichen Verunreini-gungen zu erhalten, sodann umden Ursprung der Quellen leichtzugänglich zu machen, damit er ingutem Stand gehalten werdenkönne. Tritt die Quelle in ebenerLage aus, so genügt hierzu dieHerstellung eines mit Einfriedi-gung versehenen Bassins, dasman am besten aus solidemQuaderwerk herstellt.
Ein Muster ist die durchWcinbrenncr ausgeführte Fassungder Donauguelle in Donau -eschiugen. Die Quelle entspringtzwischen der Kirche und dem fürst-lichen Residcnzschiosse in Dvnau-eschingeu, Illm van der südwest-lichen Ecke des letzteren entfernt,im Schloßhofes sie bat der Donau den Namen gegeben (bis zur Stelle des Einflusses dieser Quelle heißt der Fluß Brigachlund ist seit den ältesten Zeiten bekannt. Ihre frühere unschöne Fassung wurde in neuererZeit durch Baurat Weinbrenuer neu hergestellt. Das Wasser ist in einem kreisförmigenBrunnen von 7,5 m Durchmesser gefaßt. Der Brunnen ruht auf einem Pfahlrvste und bestehtaus Quadermauerwerk. Etwa l,s m über dem Steingerölle der Quellensohle ist ein liberlaufbecken angebracht, welches mit dem Abzugskanale in Verbindung steht. Der Wasserspiegelist hierdurch auf etwa 2 m unter dem Erdboden festgelegt. 60 am über diesem Becken befindetsich seitlich des durch ein schmiedeeisernes Geländer eingefaßten Brunnenrandes eine durch
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Kmmncllirnnncn »nd Kmmnclkanäte der FreilmrgerWilsser»crsor,gii»g.
Aus Lueger, „Wasserversorgung der Städte".