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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.

zum Verkauf gelaugt. In großen Städten ist es aber von Wichtigkeit, schon das lebendzugeführte Vieh auf Ursprung und Tauglichkeit zu prüfen, darum Pflegen dort mit denSchlachthöfen Stallungeu und Verkaufsstellen verbunden zu sein, welche in den Vieh-höfen zu übersichtlichen Anlagen vereinigt sind.

Markthallen.

Als Märkte für Lebensmittel aller Art dienten von jeher freie Plätze, welche mitSäulen- oder Bogenhallen umgeben waren, unter deren Schutz sich Läden und Magazinebefanden und noch befinden. Sobald man den freien Platz mit einem Dach versieht oderweiterhin noch mit Wänden umfaßt, ergibt sich die Markthalle. Wenn Beispiele der-artiger Hallen auch schon in alter Zeit vorkommen, so datiert ihre allgemeinere

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Nach „Zeigchr. für Bouwcien".

Anwendung doch erst seit den letzten dreißig Jahren des gegenwärtigen Jahrhunderts, woman bei dem allgemein sich steigernden Verkehr zuerst die Notwendigkeit einsah, die Plätzeund Straßen von der Besetzung mit Waren zu entlasten, die Gleichmäßigkeit der Zufuhrzu fördern, den Käufern und Verkäufern Schutz gegen die Witterung zu geben, das Ver-derben der Waren durch Hitze, Regen und Kälte zu verhüten, das Feilhalten derselbenzu allen Tagesstunden zu ermöglichen und die gesundheitspolizeiliche Überwachung zuerleichtern.

Die Lage der Markthallen im Stadtplan bestimmt sich danach, ob sie dem Groß-handel oder dem Kleinverkehr dienen sollen. Erstere liegen zweckmäßig an der Eisen-bahn, oder es muß ein Eisenbahnstrang, im Notfalle unterirdisch, dorthin geführt werden.Die Kleinmarkthallen, welche der Zahl nach überwiegen, werden möglichst gleichmäßig zuverteilen sein, damit den Käufern weite Wege erspart bleiben. Die Markthallen enthaltengewöhnlich, außer dem überdachten Haupt- und Verkaufsraum, kleine Aufenthaltsräumefür Verwaltungsbeamte, Aufseher und Arbeiter, Abortsanlagen für Männer und Frauen,