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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.
nur für je eine Schiffer- oder Maklerwitwe und deren Familie bestimmten Häusern. DieWohnungen in den straßenwärts gelegenen Häusern werden zum Besten der Freiwohnungenvermietet. — Eine Weiterbildung dieser Art besteht darin, daß ein größeres mehrstöckigesGebäude, welches in der Regel einen mit Gartenanlagen geschmückten Hof umschließt,durch Brandmauern in eine Anzahl Einzelhäuser zerlegt wird, deren jedes ein besonderesTreppenhaus mit Flur hat, von welchem aus in jedem Geschoß vier kleine Wohnungenzugänglich sind, die zwei Räume mit Kocheinrichtung ausweisen. Das so angelegte Hiobs-hospital in Hamburg enthält 143 Freiwohnungen für alte Frauen.
Die zweite Art knüpft an das Vorbild der mittelalterlichen Hospitäler an, von denensich in dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden Heiligengeist-Hospital zu Lübeck nocheins bis auf unsre Tage erhalten hat. Dort befinden sich in einem großen und hohen
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575. Das öffentliche Brausebad Ur. 2 am Ktagrsmarkt in Hannover . (Arch. Rowald.)
Nach „Zeitschr. des Arch. u. Jng.-V. zu Hannover ".
Saal eine Anzahl einzelner Kämmerchcn, welche den Insassen gerade Raum für ein Bettund einige Möbel bieten. Die Küche und einige Aufenthaltsränme sind gemeinsam. Manist nun neuerdings diesem Vorbild in mehreren französischen und einer Goslarer Ver-sorgungsanstalt, sowie auch in Hamburg und in Hannover gefolgt insofern, als diegemeinsamen Schlafsäle eine Anzahl oben offener Schlafkammern enthalten, während Eß-nnd Wohnsaal gemeinsam sind. Kranken- und Wartezimmer, Bäder, Klosetts, Bnrean-räume und oft auch ein Betsaal gehören dazu. Die Küche und sonstige Wirtschaftsränmebefinden sich im Untergeschoß. Das Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg bietet indieser Weise 200 alten ledigen Leuten beiderlei Geschlechts, den Männern im Erdgeschoß,den Frauen im Obergeschoß, Unterkunft und Verpflegung.
Die dritte Art endlich reiht in einem mehrstöckigen Gebäude eine Anzahl Einzel-zimmer einseitig oder zweiseitig an einem Korridor auf. Die Zimmer werden von mehrerenInsassen gemeinsam bewohnt. Das Friedrich Wilhelm-Hospital in Berlin beherbergt indrei Geschossen 600 erwerbsunfähige Arme beiderlei Geschlechts. Der die beiden Ab-teilungen trennende Mittelbau enthält neben den Verwaltungsräumen im Erdgeschoß den