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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte.

3150 m Druckschläuche, und zwar 2250 in von 45 nun lichter Weite und 900 nr von75 uim lichter Weite; die des zweiten Abmarsches 2700 in und zwar 900 in von45 inin lichter Weite und 1800 in von 75 nun lichter Weite, alle aus Hanf, innengummiert. An Saugeschläuchen hat jede Dampfspritze 14 in von 110 inm lichter Weite,jede Handspritze 12,s in von 75 nun lichter Weite, teils aus Gummi mit Spirale, teilsaus Kupfer. Für den äußersten Notfall stehen noch 4 Handspritzen nebst Zubehör bereit.

Die Baulichkeiten einer größeren Feuerwehr bestehen aus folgenden Gebäuden,welche am besten um einen großen, mit getrennter Einfahrt und Ausfahrt versehenen Hofgruppiert sind, der als Übungsplatz und Reitplatz dient. Ein oder zwei Wohngebäude ent-halten die Räume der Verwaltung und die Dienstwohnungen für die Offiziere. Die Mann-schaften wohnen und schlafen in zwei gemeinsamen Sälen, welche übereinander liegen können.Zur schnellen Bereitschaft im Falle von Alarm wird der obere Saal mit dem unteren zu-weilen durch Gleitstangen zum Hinabrntschen verbunden. Die Chargierten und der Fahrerhaben besondere Zimmer. Der Pferdestall, wo ein Teil der Tiere fertig geschirrt steht,muß nahe der Remise sein. Über dem ersteren ist der Futterboden, über der letzterenliegt zweckmäßig die Telegraphie. Eine Schlauchwäsche, wo die Schläuche in einem langenZementbottich gereinigt, und ein heizbarer Schlanchturm, in dem sie getrocknet und auf-bewahrt werden, kann im Erdgeschoß mit einer Turnhalle für die Mannschaften und mitallerlei Werkstätten, Tischlerei, Sattlerei und Schlauchreparatur, in den oberen Geschossenverbunden werden. Das Äußere dieses hohen Banwerks dient zugleich als Steigerwandzu Übungszwecken. Eine kleine Schmiede, ein Krankenstall, Bad und Aborte sind nicht zuvergessen. Die Bodenräume dienen als Montierungskammern und Schneiderwerkstatt.

Alle Maßnahmen der Berufsfeuerwehr können erst zur Geltung kommen und werdendauernd nutzbringend wirken, wenn der Städter Vertrauen zu seiner Feuerwehr hat, unddiese mit der Bewohnerschaft stets im besten Einvernehmen steht. Es muß in der Bürger-schaft die Überzeugung vorhanden sein, die Feuerwehr sei überhaupt eine Hilfswehr beijedem Unfall und Schaden, der eintritt. In Erkenntnis dieser Auffassung, muß dieFeuerwehr stets bereit sein, Hilfe zu leisten auch in Fällen, die außerhalb ihrer Haupt-aufgabe, des Löschdienstes, liegen: mag es sich handeln um Bruch eines Wasserrohrs odereine Gasausströmung, um Einsturz von Gebäuden, Bauteilen oder Baugruben, mag einPferd in eine Grube gefallen, ein herabhängender Telegraphendraht zu entfernen sein,oder aus welchem Grunde nur immer Hilfe erbeten wird. Auch durch Übernahme desBetriebes öffentlicher Sanitätswachen kann die Feuerwehr höchst segensreich wirken.

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Die Ausbildung aller derjenigen Einrichtungen, welche geeignet sind, das Leben ineinem städtischen Gemeinwesen zu einem geordneten, gesunden und bequemen zu machen,hat im neunzehnten Jahrhundert einen hohen Grad erreicht. Man bemüht sich, alte Stadt-anlagen zu verbessern, neue Bebauungspläne nach den Grundsätzen eines geregelten Ver-kehrs und gesunden Wohnens auszuführen; die Straßendecke undurchlässig gegen boden-vergiftende Abfallstoffe und geränschverhindernd herzustellen; die Reinlichkeit auf Verkehrs-wegen und Höfen aufrecht zu erhalten. Der Helligkeit des Abends und des Nachts werdenverschiedenartige Leuchtstoffe nutzbar gemacht. Ja zur gemeinsamen Heizung der Häuserin der Winterszeit werden Versuche veranstaltet. Wasser zum Trinken und Spülen wirdreichlich zugeführt, das Regenwasser und die Verbranchswässer werden unterirdisch weg-geschwemmt. Für die geistigen Interessen wird durch Versammlnngssäle und Schulen,für die Herbeischaffung der Lebensmittel durch Markthallen, Schlacht- und Viehhöfe, fürdie Gesundheitspflege durch öffentliche Bäder, für die Unterbringung und Verpflegung derArmen, Alten und Kranken durch entsprechende Anstalten, für die Bestattung der Totendurch Friedhöfe gesorgt. Dem zerstörenden Feinde menschlicher Niederlassungen wehrt dasFeuerlöschwesen. Eines aber bleibt der Kraft und der Überlegung des einzelnen über-lassen: sich innerhalb dieser Veranstaltungen eines geordneten Gemeinwesens ein ruhiges,bei ernster Arbeit und heiterem Lebensgenuß auch den höheren Zielen geistigen Strebensnicht abholdes Dasein zu zimmern.