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Beleuchtung.
bequeme Anordnung des Dochtes erfordert, daß derselbe an xener Stelle, wo er von der hohlenSchlauchform in den Platt zusammengelegten Zustand übergeht, der Länge nach aufgeschlitztist. Die äußere Wandung n des Brennercylinders trägt einen ringsum vorspringenden Schirm omit vielen runden Lochern, durch welche in der Richtung der Pfeile 3 der äußere Luftzugemporgeht. In das obere Ende von n wird ein Mundstück x eingeschoben, welches vermöge feinerzusammengezogenen Form an dieser Stelle den Dochtraum bis nahe an das Dochtrohr verengt.Auf der Platte s ist ein vertikaler Draht I befestigt, welcher in der Achsenlinie des Cylinders bbis zur Brennermündung emporreicht und hier den darübergeschobeneu Stiel der schon er-wähnten Brennscheibe m trägt. Zur Vervollständigung des Brenners gehört noch die lose auf-gesetzte messingene Kapsel rstn mit dem Träger v des Zugglases; diese Kapsel eiithält inder Gegend r, das ist nahe über dem sie tragenden Tellerboden e, rundum Löcher, durch welchedie von g ankommende Luft in der Richtung des Pfeiles 1 eintritt, um sich sofort in zweiTeile zu trennen, durch welche der Luftzug inner- und außerhalb des Dochtes hergestellt wird.Der innere Zug geht bei 2 durch den Cylinder b, stößt sich oben beim Austritt an die Brenn-scheibe m und ist daher genötigt, nach Angabe der Pfeile S rund herum auszuweichen, wodurchdie Flamme angenähert kugelförmig ausgebreitet wird, wie dies auch bei der früher erwähntenLiverpoollampe der Fall war. Der äußere Zug drängt sich in der Richtung der Pfeile 3 durchdie Löcher des Schirmes o, ferner zwischen dem Cylinder n p und der Kapselwand stu hinauf
623 . Petroleum -Ftachbremicr.
62 s. Altere Petroleumlampemit Uuudbrenuer.
624 . Mitrailtrusenbrenurr.
MW
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und wird, vermöge der Einziehungen bei n p, etwa im Sinne der Pfeile 4 nach innen ge-trieben. Beide Luftströme stoßen also gewissermaßen in die Flamme hinein und bewirken somitdie zur vollständigen Verbrennung der benutzten Leuchtstoffe nötige Vermischung der Luft mitden entzündeten Gasen. Der mit Brennscheibe versehene Brenner hat sich auch Iir Solaröl,sowie auch bei den nun zu besprechenden Petroleumlampen bewährt.
Den erst durch Destillation mit Arbeits- und Kostenaufwand aus festen Mineralienzu gewinnenden Mineralölen trat aber mit dem Petroleum oder Erdöl , welches alsfertiges Produkt dem Erdboden an vielen Orten mehr oder minder reichlich durch Er-bvhrnngen zu entlocken ist, ein überwältigender Konkurrent entgegen, welcher diese älterenLeuchtstoffe fast gänzlich vom Markte verdrängte. Die erste Petroleumlampe soll Silli-nian in Nordamerika im Jahre 1855 erfunden haben. Zuerst war es das in Pennsyl-vanien und Kanada in außerordentlich reichen Quellen erschlossene amerikanische Erdöl,welches der Petroleumbeleuchtnng den Weg bahnte; später kam aber auch das russische,der kaukasisch-kaspischen Naphthazone entstammende Erdöl, sowie das galizische und auch,wenn schon nur in geringer Bedeutung, das aus den andern europäischen Erdölgnellengewonnene Produkt in den Handel.
Über die Entstehung dieses Erdöles gehen die Ansichten auseinander. Die großeÄhnlichkeit des Petroleums mit den aus Teer gewonnenen Leuchtölen führte zuerst zur