Die Mineralöllampen.
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sss. Dompflamprvon Lilirnfrls LLutschers.
versehen, aus welchem eine Anzahl Dochtröhren nach einem mit einem vereinigten Dochteversehenen Ringbrenner führten, welcher tiefer als der Ölbehälter angebracht undderartig angeordnet ist, daß die Flamme nach unten brennt und die heißen Verbrennungs-gase die aus dem Ölbehälter hervorragenden, mit den vollgesaugten Dochten versehenenRöhren bestreichen, so daß darin eine Verdampfung des Öles herbeigeführtwird und die Leuchtflamme mit diesem gasartigen Dampfe gespeist werdenkann. In viel vervollkommneterer Weise ist dieses System in der Schülke-schen Petroleum-Regenerativgaslampe für sogenamites Petroleum-glanzlicht zur Ausführung gelangt und von der „Internationalen Gesellschaftfür Beleuchtung mit Petroleum-Regenerativlampen" seit einiger Zeit in Ver-trieb übernommen worden. Die inAbb.634abgebildete sogenannteSchülkescheRegenerativlampe hat oberhalb des über der den nach unten flammendenBrenner vollständig umschließenden Glaskugel U angebrachten Abzugrohreseinen ringförmigen flachen Ölbehälter 6i, in welchen bei 3 das Petroleumeingefüllt wird und der durch ein Filter L1 mit einem spirälig um dasAbzugsrohr gewundenen biegsamen Rohre 0 verbunden ist. Dieses schlauch-artige, aus Leder hergestellte Rohr 0 trägt an seinem beweglichen Endeeinen kleinen Behälter 8, worin sich eine regulierbare Tropfvorrichtungbefindet, durch welche der Ölzufluß nach dem Vergasnngsrohr UZ dersogenannten Retorte, geregelt werden kann. Diese Retorte ist miteiner Zugstange versehen und kann mittels eines Hebels durch zweiSchnuren mit Handgriffen nach dieser oder jener Seite geneigt, und somitder Schlauch nach Bedarf gehoben oder gesenkt werden, je nachdem einmehr oder minder Helles Licht verlangt wird. Zum Anzünden der Leucht-flamme dient ein kleiner Spiritusbrenner ll, der innerhalb der die Flammeumgebenden Glaskugel U angebracht ist und von dem Spiritusbehälter 3gespeist wird. Der Spiritusbrenner 1 kann nebst der Glaskugel U mittels des Hand-griffes di an der Fnhrungsstange 3 zum Zweck des Anzundens herabgezogen werden.Nachdem also dieser Brenner wieder hinausgehoben worden ist, erwärmt er mit seinerFlamme vorläufig den untersten Teil der mit dem Herab-tropfenden Öle versehenen Petrvleumretorte ur und entzündetdann die Leuchtflamme, welche durch das aus einer ring-förmig angeordneten Reihe von Röhrchen ausströmende Gasgespeist wird. Ist das geschehen, so erlischt der nur mit einergeringen Menge Spiritus versehene Anzündbrenner und dievon der Leuchtflamme durch das Zentralrohr emporsteigendenheißen Verbrennungsgase besorgen dann die nötige Heizungder Vergasungsretorte. Die zur Unterhaltung der von obennach unten brennenden und um den unteren Rand des Ab-zugsrohres wieder emporsteigenden glockenförmigen Leucht-flamme benötigte Luft findet durch die in der cylindrischenKapsel 2 angebrachten Öffnungen Zutritt, wobei sich dieselbean geeigneten Heizflächen erwärmt, bevor sie an die Brenner-mündung herantritt.
Das Bedürfnis nach starken, leicht tragbaren und beliebiganzubringenden Lichtquellen hat zu weiteren Bemühungen inder Herstellung von praktischen Öldampflichtern, insbesonderevon Petroleum-Dampflichtern geführt, deren ältereAusführungen bereits erwähnt wurden. Unter den neuerenApparaten dieser Art hat insbesondere das Petroleum-Dampflicht, das unter der Bezeichnung „Kometfackel" vonH. Meihack (Crosby Warenhaus) Hamburg auftrat, einehervorragendere Bedeutung gewonnen. Die Hauptschwierig-reit, welche bei der praktischen Herstellung solcher Dampflichter Vamvflampe von SchAkr.