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Beleuchtung.
zu überwinden ist, liegt darin, daß bei dem notwendig starken Dampfdruck die Gleichmäßigkeitder Verdampfung des Petroleums mittels seiner eignen Flamme besondere Vorsichtsmaß-regeln erfordert, und daß ferner nur bei sehr starker Luftzuführnng eine rauch- undgeruchlose Flamme erhalten wird. Bei Arbeiten im Freien, für die das Meihacksche Petro-leum-Dampflicht fast ausschließlich bestimmt ist, brauchte auf die letzteren Punkte wenigerGewicht gelegt zu werden, wenn nicht noch der Umstand hinzukäme, daß durch merklichesRußen der Flamme der Brenner sich in kurzer Zeit verstopft. Diese Schwierigkeit ist beidem Meihackschen Dampflichte durch die Anwendung stark gepreßter Luft überwunden.
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Der Apparat ist in Abb. 685 nach einem der größerenModelle abgebildet. Das zum Brenner führende Steigrohrsteht durch ein für Petroleum- und Druckluftzuführungdienendes Doppelventil mit dem Vorratsbehälter in Ver-bindung. Die Luftpressung wird mittels einer zeitweise inGang zu setzenden Luftpumpe hervorgebracht und derenStärke durch ein Manometer angezeigt. Der oben mit demStandrohr verbundene Brenner besteht aus einem dünnenSpiralrohr, welches von einem cylindrischen, unterhalb mitLuftröhren und einer kleinen Thür versehenen Blechmantelumgeben ist. Wie schon angeführt wurde, vollzieht sich dieVerdampfung des Petroleums durch die eigne Flamme desBrenners, doch muß der Apparat zuerst durch Anwärmungdes Brenners mittels eines in Petroleum getauchten undangezündeten Bausches Putzwolle oder durch eine andreFlamme in Gang gesetzt werden, wobei gleichzeitig Druck-luft mittels der Luftpumpe durch den Brenner getrieben
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wird. Das Auslöschen der Flamme wird durch Schließen des Ölventils bewirkt, wobei nochfortdauernd Druckluft durch den Brenner streicht, um den letzten Rest des Petroleums im Brennerzu verdampfen und so die Rußbildung zu verhüten. Da mit dem Petroleumdampfe die zurvollständigen Verbrennung genügende Luftmenge innig gemischt wird, erhält man mit diesemApparat eine hellleuchtende gleichmäßig kräftige und dabei rauchlose Flamme. Diese Petroleum-Dampffackeln sind auch in der größten Ausführung noch bequem zu handhaben. Der Brennerlaßt sich in verschiedene Stellungen bringen, um dadurch die vorteilhafteste Beleuchtung zu erhalten.
Wie ferner Abb. 636 zeigt, kann der Apparat infolge dieser Verstellbarkeit des Brennersauch zum Heizen und Kochen, sowie auch gelegentlich zum Signalgeben benutzt werden. Diegrößeren Apparate dieser Art, welche bis 80 1 Öl fassen, leisten etwa l5 Stunden lang bisgegen 4000 Kerzen Lichtstärke. Ein derartiger Leuchtapparat läßt sich an einem Mast anbringen,wobei derselbe alsdann durch einen auf das Standrohr aufgesteckten und am Mast cmpor-gcführten Schlauch mit dem Standrohr verbunden ist. Die kleinsten derartigen Apparate fassen11—>2 I Öl und geben bei sechs Stunden Brenndauer eine 500—600 Kerzen starke Leuchtflamme.
Infolge der großen Erfolge, welche das im folgenden besprochene Gasglühlicht erzielthat, ist man neuerdings daran gegangen, auch Lampen für Petroleumglühlicht und