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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Gasbeleuchtung. ggz

Kolben in einem feinen Strahle in die rotglühend erhaltene Retorte 8 des Ofens ^gepreßt nnd durch die Hitze rasch in Gas verwandelt. Dieses Gas strömt durch das Rohr 0zunächst nach dem als Hydraulik bezeichneten Behälter I), woselbst sich die mit über-gerissenen Dämpfe verdichten, wobei ein Zurücktreten des Gases in die Retorte durch diekondensierte Masse verhütet wird. Aus dem Behälter I) tritt das Gas in den Skrnbber L,wo es sich weiter abkühlt nnd der fortgesetzten Reinigung unterliegt. Schließlich gelangtdas vollständig gereinigte Gas in den Gassammler L, der in gewöhnlicher Weise auseinem Wasserbassin und einer darin eintauchenden Glocke besteht. Zur Kontrvllierungdes in der Retorte herrschenden Gasdruckes ist ein Manometer i angebracht. Zur Über-wachung des regelmäßigen Betriebs dient eine mit der kleinen Aufzugswinde verbundeneGlocke, welche selbstthätig angeschlagen wird, sobald sich der Pnmpenkvlben seinem tiefstenStande so weit genähert hat, daß eine frische Füllung des Pumpencylinders 6i durchEmporziehen des Kolbens nötig wird, wobei natürlich auch der Behälter Ü stets die nötigeFüllung mit Rohöl erhalten muß.

638. Sirzels Glsaserxengungsapparat.

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Mit diesem Gaserzeugungsapparatc wird unter Umständen noch ein sogenannterGasvermehrer verbunden, durch welchen sehr kohlenstoffrciche Gase mit einer entsprechen-den Menge Wasserstoff oder mit Dampf von wasserstvffreichen Bcrbindungen, wie z. B.Spiritus, versehen werden. Das so hergestellte Gas ist sehr beständig und unterliegtselbst bei einem Druck von 8—10 Atmosphären und bei einer Temperaturerniedrigungbis weit unter den Gefrierpunkt keiner Kondensation. Um die Bereitung des eigentlichenFettgases und dessen Verwendung zu besonderen Beleuchtungszwecken (für Eisenbahn-wagen u. s. w.) mit transportablen Gasbehältern hat sich besonders der Fabrikant JuliusPintsch in Berlin verdient gemacht. Das Gasbeleuchtnngssystem von Pintsch beruht imwesentlichen darauf, das Gas in einen möglichst kleinen Raum zu bringen und somit leichttransportabel zu machen, um dasselbe insbesondere für Eisenbahnwagenbeleuchtung zu be-nutzen, zu welchem Zwecke dieses Fettgas eine großartige Verbreitung gefunden hat. DasGas wird deshalb mittels Druckpumpen bis zu 7 oder 8 Atmosphären aus den Gas-behältern der Anstalt in transportable cylindrische Mctallgefäße, oder auch in einenHauptsammelbehälter gepreßt, aus welchem jene Gefäße gefüllt werden. So -ist beispiels-

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