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6—7,s m Tiefe hat; die Außenseite des Bassins ist durch Erdaufschüttung gesichert. Inden Jahren 1864—1868 wurden für die Berliner Gaswerke, von denen fünf vorhandensind, fünf große Gasbehälter gebaut, deren Bassins 43,6 in Durchmesser und 7,s in Wasser-tiefe haben; dieselben sind mit Teleskopglocken von 18 400 odin Fassungsraum versehen.Vom Jahre 1889 ab wurden in drei Anstalten die Bassins auf 65 m Durchmesser undzum Teil bis auf 11,s in Tiefe vergrößert; dieselben erhielten dreiteilige Glocken von81000 bezw. 94000 obin Fassungsraum. Im Herbst 1893 waren in den fünf Berliner Gaswerken 21 Gasbehälter mit einem Gesamtfassungsranme von 617 700 otnn vorhanden,welche ein Leitungsnetz zu speisen haben, dessen kubischer Inhalt zu Anfang des Jahres1894 in runder Zahl 46 466 obm betrug, wobei der mittlere Rohrdurchmesser zu 267 nunberechnet ist. Die größten Durchmesser der Rohrleitung betragen 1000 —1065 inin,jedoch sind diese nur auf etwa 800 in Länge vorhanden. Das in den Retorten erzeugte
640 . Zlenrrer GassammLrr.
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Gas wird durch Exhaustoren abgesaugt und durch die Reinignngsapparate nach den Gas-behältern getrieben. Diese Exhaustoren haben zum Teil die Einrichtung großer Luft-pumpen und Flügelgebläse, zum Teil sind sie aber auch wie Dampfstrahlpumpen eingerichtet.Bevor das Gas unter die Glocken der Behälter gelangt, geht es durch die Stativnsgas-messer, welche im großen Maßstabe wie die bekannten und nachher zu besprechendenGaszähler oder Gasuhren eingerichtet sind und somit gestatten, an den Zifferblättern desZahlwerkes die täglich erzeugte Gasmenge abzulesen.
Zur Leitung werden bei den großen städtischen Anlagen ausschließlich gußeiserneRöhren benutzt. Die Verbindung derselben wird dadurch ermöglicht, daß jedes Rohr-stück an dem einen Ende mit einer als Muffe bezeichneten Erweiterung versehen ist, inwelche das Ende des vorhergehenden Rohrstücks eingeschoben und durch Eingießen vongeschmolzenem Blei abgedichtet wird. Im allgemeinen werden die Röhren von der Gas-anstalt aus mit einer geringen Steigung angelegt, damit das infolge von Kondensationsich ansammelnde Wasser ablaufen kann. Wenn keine genügende Steigung der Rohr-leitung innezuhalten ist, so wird ein sogenannter Siphon oder Wassertopf eingeschaltet,aus welchem das Wasser zeitweise durch Ansetzen einer kleinen Pumpe entfernt wird. DerDruckverlust, welchen das Gas vom Gasbehälter aus bis an den Verbrauchsort erleidet,