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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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gehoben, daß ein vollständig dichter Abschluß damit herzustellen ist, sobald die Absperrung desGases stattfinden soll. Die Grundlage des Apparats wird durch einen Druckregler von der-artiger Beschaffenheit gebildet, daß der Einfluß des verschiedenen Gasdruckes auf das Gleich-mäßigkeitsverhältnis der Reglerglocke aufgehoben wird. Der Abschluß wird durch ein sehr raschwirksames Tellerventil erreicht. Die Einrichtung dieses Sicherheitsreglers ist aus Abb. 642—645zu ersehen. Die Reglerglocke 8 ist mittels Gewichten derartig belastet, daß ein Heruntersinkenderselben und somit ein Öffnen des Ventils erst erfolgt, wenn der Druck an der Austrittsöffnungunter ein gewisses Maß gesunken ist, welches durch die auf die Glocke gelegten ringförmigenGewichte L genau bestimmt wird. Die normale Höhenstellung der Glocke 8 ist in Abb. 642durch Punktierte Linien angedeutet. Der einfachen Übersicht wegen ist die Druckwirkung jedesGewichtes auf demselben nach Millimeter Wasserdrucksäule angegeben. Solange ein höhererals der gewünschte, für die Beleuchtung zweckmäßigste Gasdruck an der Austrittsöffnung desReglers vorhanden ist, wird das Ventil des Apparats von der gehobenen Glocke 8 vollständig

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geschlossen gehalten. In dieser Schlußstellung wird durch einen Stift O der Glockensührungs-stange 0 die Nase 8 eines am festen Bügel des Reglergefäßes ^ drehbaren Gewichtshebels §gestützt, wodurch der mit dem Gewicht 0 belastete Hebel 8 m horizontaler Lage festgehaltenwird, wie in Abb. 642 punktiert angegeben ist. Sobald aber die Glocke infolge des nach-lassenden Gasdruckes in dem mit Wasser gefüllten Gefäße. nur um wenig tiefer sinkt, gleitetdie Nase 8 vom Stift 8 herab und das Gewicht 6 bringt den Hebel in die durch Abb. 642dargestellte vertikale Lage, in welcher die emporgehobene rote Scheibe 8 ein deutlich sichtbaresSignal gibt. Auf der Achse des Hebels 8 befindet sich innerhalb des am Bügel angebrachtenKästchens ch eine Kurvenscheibe, welche bei der Drehung des Hebels mitgeht und einen elektrischenKontakt schließt, wodurch an geeigneter Stelle ein Dauerläntewerk in Gang gesetzt wird, welchesanzeigt, daß in der Bedienung des Gasbehälters der Anstalt eine Ungehörigkeit stattgefundenhat. Die Einschaltung des Apparats in dem Gaswerke findet in der folgenden Weise statt:hinter dem bereits früher erwähnten Stationsmesser 8, d. h. vor den Eintrittsventilen zum Gas-behälter, wird das Eintrittsrohr für den Sicherheitsregler abgezweigt. Die Austrittsöffnung desReglers wird nach Abb. 643 mit dem nach dem Regler selbst führenden Verteilungsrohr, odernach Fig. 644 direkt mit dem Stadtrohr verbunden. Die Belastung der Glocke 8 ist in diesenbeiden Fällen verschieden anzuordnen. Im ersten, durch Abb. 643 illustrierten Fall ist dieGlocke 8 derartig zu belasten, daß sie sinkt, sobald der Druck am Verteilungsrohr des Reglers