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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Die Gasbeleuchtung.

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um ein wenig unter dem Druck des am leichtesten belasteten Gasbehälters herabgeht. Imzweiten, durch Abb. 6t4 illustrierten Fall ist der noch zulässige Druck in der Stadtleitung maß-gebend für die Beobachtung der

Reglerglocke. l l ^

DerStottsche automa- VV

tische Gasdruck-und Gas-Verbrauchregler (Abb. 64ölhat den Zweck, das Zuströmeneiner zu großen Gasmenge zu denBrennern der Gasabonnenten,sowie auch zugleich das Zuckenund Flackern der Flammen zuverhüten. Um diesen Zweck zuerreichen, wird der Apparat beidem betreffenden Manne aus-gestellt, so daß derselbe für jedeFlamme, welche der Abonnentauslöscht, den Gaszufluß ausdem Zähler durch Niedergehendes Reglerventils in entsprechen-der Weise vermindert und somitbewirkt, daß der Gasdruck stetsauf der für das richtige Brennender übrigen Flammen entspre-chenden Höhe erhalten bleibt,gleichviel, ob viele oder wenigeFlammen brennen. Auf dieseWeise wird selbstverständlich zu-gleich mit dem regelmäßigenBrennen der Flammen aucheine bedeutende Gasersparniserzielt. Der Apparat wirkt inder folgenden Weise: jeder zuhohe Gasdruck übt seine Wirkung sofort auf die in einemmit Quecksilber gefüllten ring-förmigen Becken eintauchende Glocke aus, deren Quecksilberverschluß das Entweichen desGases unter dem Rande der Glocke hinweg verhindert. In der Mitte der Glocke ist eineLampe angebracht, welche mit einem halbkonvexen Doppelventil unterhalb versehen und ober-halb einen Kolben trägt, der sich in einem Cylinder leicht verschiebt.

643 u. 644 . Sicherheitsregler'.

Nach Betrachtung dieser Regulierungsapparategehen wir zu dem Brenner über. Die als Brennerbezeichneten Vorrichtungen, aus denen man durchÖffnen eines Hahnes das Gas herausströmen läßt,sind je nach der Anforderung, welche man an dieBeleuchtung stellt, sehr verschieden eingerichtet.Man unterscheidet zwei Hauptklassen, die Loch- undSchnittbrenner. Dieselben werden wiederum nachder Flammenform unterschieden, als: 1. Strahl-brenner, welcher als einfacher Lochbrenner eineschlank konische, der Kerzenflamme ähnliche Flammegibt und nur für schwache Beleuchtung oder auchfür Heizzwecke, insbesondere aber als sogenannterBunsenbrenner benutzt wird. 2. Fischschwanz-brenner, die mit zwei Kanälen versehen sind, diesich oberhalb unter einem Winkel von 90 —100°gegeneinander neigen, so daß die aus zwei Löchernausströmenden beiden Gasstrahlen gegeneinanderstoßen und demzufolge die Flamme sich in dieBreite ausdehnt; der zwei Löcher wegen werdendiese Brenner als Zweilochbrenner bezeichnet. Diese

e«s. Stotts Gasrrgler.

Das Buch der Erfind. I.

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