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Erster Band. Entwickelungsgang und Bildungsmittel der Menschheit.
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Beleuchtung.

beschriebenen nnd durch Abb. 650 illustrierten Suggschen Gasdruckregulator versehen,wie aus der Abbildung ersichtlich ist.

Der Regeuerativbrenner von Friedrich Siemens ist seit 1879 bekannt. Eswurde dabei vom Erfinder die Konkurrenz mit der elektrischen Bogenlampe ins Augegefaßt, weshalb dieser Brenner für die Erzeugung einer möglichst kräftig leuchtenden Gas-flamme konstruiert worden war. Die erste Konstruktion des Siemensschen Regenerativ-Jntensivbrenners ist in Abb. 653 im Durchschnitt dargestellt. Das Leuchtgas tritt zunächstvon unten in die Gaskammer x, welche sich nach oben ringförmig erweitert, und entweichtdurch zahlreiche kreisförmig nebeneinander angebrachte Röhrchen cr. Die zur Unterhaltungder Flamme dienende sanerstoffhaltige Luft wird durch die nach unten ausmündende, nachoben sich konisch verengende und die Brennerröhren umschließende Kammer k zugeführt,welche als Regenerator oder Vorwärmer dieser Luft dient. Die über den Brennerröhren osich anfangs als cylindrischer Lichtmantel bildende Flamme wird durch den aus feuerfestem

653. Älterer Sremensschrr

Nrgcnrrativbrenrrer.

651. Franktands

Rrgenerativkrenner.

652. MuchattsNrgrnerativkrermer.

Material gebildeten Ring i nach außen gelenkt, wobei sie auf ihrer inneren Fläche mitder dem Regenerator 1 entströmenden Luft, auf ihrer äußeren Fläche mit der durch dieäußeren Röhren in zngeführten, ebenfalls etwas vorgewärmten Luft bei a ausströmendenLuft in Berührung kommt, so daß eine vollständige Verbrennung des Gases herbeigeführtwird. Die seitwärts abgelenkte Flamme stülpt sich dann um, indem sie von den durchden zentralen Raum s nach dem seitlichen Abführungsrohr fvrtstrvmenden Verbrennnngs-gasen gezwungen wird, sich der abwärtsgehenden Richtung anzuschließen. Aus dieserAnordnung ist ersichtlich, daß die Flamme hauptsächlich nach oben direktes Licht sendet,so daß zur wirksamen Bodenbeleuchtung ein Reflektor anzuwenden ist. Die neuereEinrichtung des Siemensschen Regenerativ-Jntensivbrenners, welche in Berlin zur Be-leuchtung einiger Straßen und Plätze seit 1881 zur Anwendung gelangt ist, wirddurch Abb. 654 im Durchschnitt dargestellt. Das Leuchtgas strömt aus dem Leitungs-rohr in der Pfeilrichtung in die gußeiserne Kammer, auf welcher oberhalb die Brenner-röhren r im Kreise herum aufgesetzt sind. Die an der oberen Mündung dieser Röhrenentzündete Flamme brennt zwischen dem Porzellancylinder 2 nnd einem letzteren um-gebende» Hartglascylinder nach oben, so daß sie einen ziemlich hohen cylindrischenLichtmantel bildet, der seitlich intensives Licht ausstrahlt. Oberhalb folgt alsdann die