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Beleuchtung.
vermieden ist.
anstatt der vorher notwendigen 21 Argandbrenner, die sich für die Beleuchtung als nichtmehr ausreichend erwiesen, mit 6 Siemensschen Regenerativ-Flachbrennern znr vollstenZufriedenheit beleuchtet, indem sich nahezu die doppelte Helligkeit ergab, wobei über 50ch„Gas gegenüber dem früheren Verbrauch bei Anwendung von Schnittbrennern erspart wurden.
Im Jahre 1884 trat der bekannte Beleuchtnngstechniker Schülke in Berlin miteinem neuen Regenerativbrenner hervor, welcher sofort seiner bedeutenden Lichtentwickelnngwegen die Aufmerksamkeit erregte. Bei diesem System sind, ähnlich wie bei dem SiemensschenRegenerativ-Flachbrenner, mehrere gewöhnliche Schnittbrenner oder statt dessen auch eineReihe von Zweilochbrennern (sogenannte Fischschwanzbrenner) in Anwendung gekommen;das Gas wird dieser Lampe von unten nach oben zugeführt, wobei die Vorwärmnng des
Gases und damit dessen DichtigkeitsverminderungEs soll damit auch die Abscheidungvon Kohlenstoff und die dadurchleicht entstehende Verstopfungdes Brenners verhindert wer-den, wodurch eine ungleich-mäßige rote Flamme entsteht.Die so eingerichteten Lampensind auch ohne Glocke zu be-nutzen, jedoch geht dadurch derVorteil des Regenerativsystems,welcher in der Vorwärmnng derSpeiseluft liegt, verloren, sodaß die Flamme nur die ge-wöhnliche Leuchtkraft des Gasesentwickelt. Infolge geschickterAnordnung soll diese SchülkescheRegenerativlampe eine größereBodenfläche beleuchten, als diesbei den invertierten Brennernder Fall ist. Der Luftvor-wärmungsapparat der Schülke-Lampe besteht aus einem dün-nen mit Längsfaltcn versehenenBlechrohr, welches im Quer-schnitt als vielzackiger Sternerscheint. Dieses Rohr ist miteinem Mantel von schlechtenWärmeleitern umgeben, welcher mit dem erwähnten gefalteten Blechrohr Kanäle für dienach der Flamme ziehende Luft bildet, die in diesen Kanälen stark erhitzt wird, indemdie heißen Verbrennungsgase durch den Jnuenraum des gefalteten Rohres abziehen.Nach den mit diesem Brenner angestellten Versuchen werden für die Entwickelung gleicherLeuchtkraft im Vergleich zu den gewöhnlichen Brennern wenigstens 50 an Gas gespart,wobei zugleich die Lichtverteilung sehr günstig ist. In Abb. 658 ist eine mit diesemSchülkeschen Regenerativ-Jntensivbrenner ausgerüstete Straßenlaterne dargestellt, wiesolche von der Firma Schülke, Brandolt L Co., Berlin , geliefert werden. Die Einrichtungist nach den vorausgeschickten Mitteilungen leicht verständlich, indem die Luftführungdurch Pfeile angedeutet ist. Der Regenerator ist hierbei durch eine wärmedichte Um-hüllung a l> vor Abkühlung nach außen geschützt und besteht aus einem im unteren Teiledes Abzugsrohres eingesetzten Körper von gefaltetem Blech, der — wie schon erwähntwurde — im Querschnitt sternförmig ist, so daß flache Kanäle gebildet werden. Durchdie äußeren Kanäle dieses Blechkörpers ziehen die heißen Berbrennungsgase nach demSchornstein, durch die inneren tritt von oben die Speiseluft ein und zieht nach untenzur Flamme.