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Achter Band. Verarbeitung der Faserstoffe
(Holz-, Papier- und Textilindustrie.)
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Industrien des Holzes.

vollendeter Güte. Aber mich bei den anderen Arbeiten, die eine große körperliche An-strengung bedingen, dein Zuschneiden der Arbeitsstücke, dem Hobeln und Stemmen n. a.sind durch die mechanischen Hilfsmittel wesentliche Erleichterungen eingetreten, so daßwir schon ßente weit eher auf die geistigen Fähigkeiten und die Geschicklichkeit dcSArbeiters im Dirigieren der Maschine, der sachgemäßen Vorbereitung der Arbeitsstückeund im Zusammenbau der von der Maschine gelieferten Kvnstrnktionsteile, als auf dessenkörperliche Kraft reflektieren.

Bei der Holzverarbeitnng finden wir zwei große Gruppen von Gebranchsgcgenständen.Einmal Massenartikel, d. h. solche, die in großen Mengen und in gleicher Gestalt mitgeringfügigen Änderungen in Größe und Form, also schablonenhaft hergestellt werden;dann Produkte kunstgewerblichen Charakters, zu deren Anfertigung immer neue Formen

34. tzot;hluis bri Matwyt (Schuiriz).Nach Gladbach, der Schweizer Holzstil.

in stets anderen Kombinationen verwendet werden, bei denen also die künstlerische Be-fähigung des Arbeiters die Hauptrolle spielt. Zu den Massenartikeln zählen: Fenster, ge-wöhnliche Thüren, Parketten, Kisten, Werkzeuge, Zeichenrequisiten, Wagenräder, Fässer,Fonrnicre, Profilleisten, gewöhnliche Rahmen, Zündhölzchen, Korkwaren, Holzmosaik,Schuhleisten, Holzstistc, Holzschuhe, Holzwolle, Gewehrschäste, Schachteln, Bleistifte, Siebe.Hier sind die Maschinen mit geringen Ausnahmen ganz unentbehrlich; einige Artikelwerden überhaupt nicht mehr mit Handarbeit, sondern ausschließlich auf maschinellemWege hergestellt lz. B. Fonrnicre, Parketten), während mehrere andere derzeit noch gewerbs-mäßig oder durch die Hausindustrie im Wege der Handarbeit znr Anfertigung gelangen.Es ist jedoch zweifellos, daß die Handarbeit in kürzerer oder längerer Zeit der maschinellenProduktion wird weichen müssen.

Anders liegt die Sache bei Objekten kunstgewerblichen Charakters, bei denen Formund Stilart fortwährend wechseln. Hier ist ein Gebiet, welches der Handarbeit niemalsganz entrissen werden kann, solange noch eine Spur von Kunstsinn in einem Volke vor-

Buch der Erfind. VIII. ?