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Neunter Band. Der Weltverkehr und seine Mittel. Erster Theil.
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Tie Tauchcrkunst.

Fall der Not auch durch Abwerfen der Bleisohlen erfolgen, die bei manchen Anzügen«nicht bei allen) dazu eingerichtet sind. Der Auftrieb des Körpers und Helmes genügt,trotz der anderen Gewichte, den Taucher zu heben, was dann in der Regel in wagerechterLage geschieht.

Man hat den Taucher auch unabhängig vom Boot und der Luftpumpe gemacht, indemman den Behälter vergrößerte und mit stark gepreßter Luft füllte. Da der Regulator inder oben beschriebenen Weise stets für eine richtige Spannung der Luft im Atmungsschlanchesorgt, so muß ein solcher Apparat so lange wirken, als die Spannung in dem Behältergrößer ist, als es der betreffenden Tiefe entspricht. In der Regel soll der Apparat Luftfür eine Stunde Aufenthalt unter Wasser fassen können.

Abb. 559 zeigt eine amerikanische Taucherausrüstung, welche ganz ähnliche Bestand-teile ausweist. Der Luftbehälter ^ ist durch das mit einem Ventil versehene Rohr L mit dem Helm des Tauchers verbunden, bei 0 entweicht die ausgeatmete Luft. Ill) sindhohle Kantschukkissen, welche durch die Ventilröhren lull aus dem Lustbehälter gefülltwerden können und dann wie eine Fischblase wirken. Tie Entleerung kann durch dasVentil L eriolgen. Das Tauchen mit einem solchen Luftvorrat ist besonders dann amPlatze, wenn es gilt, ein gesunkenes Schiff auszuräumen, da es begreiflicherweise fürden gewöhnlichen Taucher ein zu großes Wagnis wäre, sich in den Räumlichkeitendes Schiffes herumzutasten, während seine Existenz an den mitgeschleppten Lustschlauchund dessen gute Erhaltung geknüpft ist.

S62. Unterseeische Petroleum- bös u. bS 4 . Marcilhncys Tauchrrhelm mit elektrischer Lampe,

lampe. Nach „Engmeenng-.

Endlich können kürzere Fahrten auch ohne Helm und Anzug, also nur mit demoben beschriebenen Lnstbehälter nebst Regulator, geschehen, wofür ein besonderes längeresLuftsaugroh- vorhanden ist, dessen Ende ebenfalls in den Mund genommen wird, wäh-rend eine biegsame Kautschukplatte die Mundgegend bedeckt und vom Wasser angedrücktwird. Hierzu kommt dann als notwendiges Stück noch eine Nasenquetsche, um das Ein-dringen von Wasser in die Nase zu verhüten. Tiefe Art des Tauchens ist insbesonderein heißen Gegenden im Gebrauch (Abb. 560).

Für eine beständige Verbesserung und Weiterbildung aller für die Tauchereierforderlichen Apparate und Hilfsmittel ist in Teutschland seit Jahren die FirmaL. von Bremen L Co. in Kiel in hervorragender Weise thätig. Dieselbe hat unteranderem das Telephon in den Dienst des Tauchers gestellt, sowie auch eine unter-seeische Lampe konstruiert. Dieselbe besteht aus einer Petroleumlampe mit künstlicher,