in Verband bleibt (s. Fig. 820). Für die Richtung der Drucklinie, welchesiel) in jedem Falle als Verbindung der Schwerpunkte der einzelnen Steinegestaltet, ist die Richtung der Lagerfugen gleicbgillig.
Dasselbe gilt von der Höhe der Schichten, welche also nach demgewöhnlichen Maass der Werkstücke eingerichtet werden kann. DieseSchichten gehen nun nach oben fort, so dass die Zahl der Werkstückeje nach der Verengung abnimmt, bis die inneren Wandfluchten in einemPunkt Zusammentreffen, oder nahe darunter (s. Fig. 824), von wo an dieSpitze voll wird. Legen wir nun unserer Figur die Wormser Verhältnissezu Grunde, so geschieht dies in einer Höhe, in welcher die Helmstärkenoch nahezu 2 Fuss beträgt, so dass also der Schluss des Helmes ent-weder durch ein auf Spalt stehendes Werkstück oder durch mehrereSchichten bewirkt werden kann. Als einfachste Gestaltung der Bekrönungnehmen wir in Fig. 824, wie an den Fialenconslructionen gezeigt, einenlinsenförmigen Knauf an, der entweder aus einem Werkstück gebildet,oder aus Blei getrieben sein kann. Durch den Knauf und überhauptdurch den Schluss des Helmes bis in das Hohle desselben hinab, fassteine eiserne Stange, welche durch eine Verbreiterung ihres Fusses bei aaufsilzt und bei b durch einen hindurchgetriebenen eisernen Keil befestigtist. Diese Stange überragt dann nach oben den Knauf und bildet denStamm eines Kreuzes, welches wieder durch eine darüber gekröpfte undvernietete wagrechte Eisenstange und 4 Winkelbänder c zur Unter-stützung der letzteren sich bildet. Zur Sicherstellung des Kreuzes genügtdann bei geringen Dimensionen eine ein- oder mehrmalige Drehung derlolhrecbten Eisenstange (s. Fig. 825), während dieselbe in grösserendurch 2 oder 4 gebogene oder geschweifte Fussbügen zu bewirken steht(s. Fig. 826).
Noch sicherer ist die bei Viollet le Duc *) gegebene Construction,wonach jene Fussbügen etwa nach Fig. 827 um den Schlussknauf ein-biegen, das darunter befindliche Werkstück begleiten, und um den unterenRand desselben in die Lagerfuge ein kurzes Stück einfassen.
Ueber die reicheren Gestaltungen der Helmbekrönungen, welchedurch eine zusammengesetztere Gliederung, oder durch Knospen oderlaubwerkartige Gestaltungen bewirkt werden können, gilt in gleicher Weisedas über die Fialenbekrönungen Gesagte.
Eine Maassbestimmung der Bekrönung aus der Grösse des Helmesist wohl erst an den späteren Welken, etwa zugleich mit der Annahmejener weit ausladenden Kreuzblumengeslallungen versucht worden, indessebenso sehr dem Wesen der Sache zuwiderlaufend, als die Construction
*) tom. IY. pag. 428.
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