Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
13
JPEG-Download
 

res Volk von den Ufern der Loire bis an des Grim-scls unvergänglichen Schnee. Durch Traktaten 35).Der wilde Alemann 36) blieb im Berg und Wald. DieGränzen beyder Völkerschaften sind heute noch scharfgezeichnet 37). Die Ostgothen 38) besetzten Rhätien.

Hundert acht und zwanzig Jahre daurte das Reichder Burgundionen. Räch der Schlacht bey Zülpich

35) Mit dem römische» Feldherr» Aetius , der ihnen dieLänder gab, wo die Allobrogen und Helvetier gewesen.Cassiod. Dafür versprachen sie Italien zu schützen.So wichen sie den alles erdrückenden Attila aus, daß sieden Westgothcn Gundioch zu ihrem Heerführer nahmen.Was Weisheit erhalten hatte, zerstörte in kurzer Zeitblinde Rachsucht, und ein Ungeheuer (das letzte) aufdem Thron der Burgundionen.

36) Die Alemannen kannten in ihrer Wuth gegen die Römerkeine Gränzen. Darum findt man im burgund. Helvetie»mehr röm. Alterthümer als im alemanischen. II. Bd. S- s.

37) Dom Grimsel bis an den Rbein an der Länder- undBauerntracht. Wir werden das in einem eigenemAufsatz (im Geschick t forsch er) zu beweisen suchen.Im Cantsn Zug geht die SckeidungSlinie am rechtenSeeufer zwischen Steinhaufen, Zimbel und Blickenstorfgegen Hausen.

38) Oder Gelen denen Scknlz (die Deutschen rc.8o7), Schleswig , Jütland , und das holsteinische alsUrstammsitze anweißr.