gewesen seyn, verlebte seine letzten Tage in einer Höhleam Thunersee 109 ), stirbt im Ruft der Heiligkeit, neun-zig Jahre alt, und wird zu Jnterlacken der Verehrungausgesetzt 110). Das ausgestreute Saamenkorn pflo-gen sorgfältig die Bischöffe zu Windisch. Zu Ury,Schwyz , und im Zugergau führte Bischof MartinuS111), als er vom heil. AmbrosivS über den Gotthard in seinen Sprengel (Tom:) reißt«, zur ErkenntnißGottes. Richt ohne Beziehung auf sein Andenken mö-gen auf Martinitag im Kanton Zug Kapital - undZinscnzahlungcn gestellt seyn 112).
Wer dem Mensch höhere Güter zeigt, als die sind,die er schon befitzt, steigt im Ansehen, und vollendsbefestigt er stch darinn, wenn er sich unentbehrlich zumachen weis. Das ist der natürliche Grund der Prre-
109) Ansichten der westl. Schweiz re. Dresden 8 0 8 . Die Höhle ist 100 Schritt in den Felsen hinein,voll Stalactiteu. R e i s e n i n d e n m e r kw. G e g e nden Helvetiens rc. 778.
iro) Wird in den ReformationSzcitcn vom Altar herabge«nommen und beerdigt, und die Höhle zugemauert-Alpenrosen isti,
111) Göldlin v. Tiessenau Versuch rc. rc.
112) Schon in den ältesten Urkunden.