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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Am ersten März 139) kam das Volk zum Landgericht140). Dem von ihm gewählten Richter 141) schwures bey den Waffen. ES hatte keine Gcseye widerfeine List und bösen Sinn wie die Burgundionen, son-dern kurze Verbotte des Mißbrauchs der Stärke 142).Die Strafen waren selten blutig. Frevel, die au dasBlut giengen, machten die Verwandten aus 143),oder eö entschied Gottesurthel i44). Die Kirchenwaren Frenstätten für Verbrecher, doch nur für Knechte145). Bey den Alemannen kommt früher alv bey den

139) Lengizinmanoht, woher Lanziz, der Frühling.

140) Lexalera. Tit. 18.

141) A. a. V. Tit. 14.

142) Z. B. daß keiner in eines andern HauS mit Waffengebe (A. a. O. Tit. II.), daß jeder flcf.tr wandle(A. a. O. Tit. 29) te. -c. Im Widersprüche mjt8iä on. ^P all , der das Recht desStarkern gelten läßt-

143) Die Deutschen :r. von Schulze 80 7. GegenBlutrache nach dem alten deutschen Recht (Vellcj.katera hist. rom L. 11. ) schützten die Gaugra»fen Frevler a» Leib und Leben gegen Erlegung einerSumme Geldes kür die Verwundeten „aä kreäa tol-lenda „(Friedgeld.)" Diplom, Ludov. Germ. 86 6.

144) Ordalia.

143) Lex alsm. Tit. 3.

IV. Bd.

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