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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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48
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der vollen Wuth entfesselter Leidenschaften gckämpft»Bischöfe nnd Gegenbischöfe waren fast an allen Kir-schen. Hader im Schooß der Gemeinden und Fami-lien ist)." DaS wollte Gregor, der Große genannt.Heinrich der bereits Canossa belagert hielt, seine undder Nationen Ehre an einem Priester und einem Weibezu rächen, mußte schnell über die Alpen . Ihm waren diedeutschen Bischöfe 15) nnd Städte getreu. Die Main-zer jagten Nndolphen anö der Stadt, Heinrich auö ganzAlemannien. Obgleich jenen im schwäbischen Alcmanienseine vorzüglichsten Freunde verließen 16)abliebenihm oder dem Pabst im helvetischen die Stadt Zürich ,welcher er daö Köstlichste anvertraut und alle Großen,zwey ausgenommen 17), gerreu. Heinrich konnte dasLand nur verwüsten aber nicht gewinnen. Er entsetzteden Gegenkönig des HerzogthumS und gab selbes sammtder Tochter dem Grafen Friderich von Stausen. Aber

ist) K. v. Rotteck allgem. Gesch.

15 ) Nur 5 hielten zum Pabst.

16) «Durch schnöder Mieth und Gaben willen." Tschudi.

17) Graf Ulrick von Lenzburg, und der Graf von Montkort.Deßwegen mag Ulrich in Bann gekommen seyn, ob aberwie Kolin (Versuch -e.) will, auch die Zuger mitihm, weil sie Heinrichen anbiengen, ist ungewiß, weilzu weit geschlossen, daß das Volk auch in Bann kam,wenn Rom seinem Herrn Suchte.