Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
74
JPEG-Download
 

1276 Der auf Wildcnbuvg brütete Rache. Als im Jahrdarauf die Bürger mit dem „Junker" auf der Burgdie Baselermesse besuchten, verabredete er mit demSchnabelburger einen Ueberfall. Sie legten sich mit6oo Fußgängern ins Haselholz. Der Anschlag warden Zugern verrathen 68). Sie, von ihren Nach-barn 69) unterstützt, ordneten geschickte Gegenwehr 4o).Der Wildenburger floh ins Tobel, der auf Schnabel,berg nach Cappel, nachdem sie neun der ihrigen ver.loren. Luzern und Zürich vermittelten die Fehde.

Zweymahl ziehen die Zuger mit ihrem Kaiser in1278 das Feld. Das erstemahl mit den drey Ländern, denenvon Zürich, Luzern, GlaruS und Bündten wider- den

38) Von Wildenburgs Söldnern „ die vertrüssig ab finerTyranni. "

39) Von Art, Sckwytz, und an der Syl wohnenden Zür-cher». (Landsck, Kolin UM.) ES zogen mit dievon Aegcri und Meuzingcn, und zum Haufe stießen zuJnwyl 30 Ba,rer. In allem bey 300 Mann.

40) Die Baarer hielten die Baarburg besetzt. Die Bergleutelagen „bim Gotshus ze Schönbrunncn (Lanbschr.Kolin Mspt.), die Wildcnburg zw beobachten. So-ebald die Zuger im Hasel angriffen, gaben die auf Baar-burg die verabredeten Feuerzeichen. Die von Sckön-brunncn fielen nun seitwärts in den Feind. Unerwartetund an drey Seiten angegriffen, hielt er nicht, Da-rum verlor er wenig.