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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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182
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Rache brüteten. Sie verboten die Ausfuhr des Ge.treideö, und beschrankten den Kauf im Lande. Sieverachteten des Kaisers wiederhohlte Gebottbriefe, such«tcn einen Bruch mit Gewalt herbeuzuführen 84) , undwollten nur den Kaiser als Richter anerkennen. Wegendem letzten Spruch hatten die Eidgenossen ihr Zutrauenzu ihm verloren. Bern , Luzcrn, Ury, Unterwaiden und

1438 Zug verhörten beyde Theile, gaben den Spruch in Formeines Gutachtens, das auf einem Tage zu Lnzern ra-rifinrt werden sollte. Schwyz und GlaruS ließen sichden angebottenen Vergleich gefallen. Zürich will kei-nen Richter, der von ihnen nicht erbetten ist, undprorcstiren gegen den Spruch. Aber die fünf Orte be-siältgen ihre ausgesprochene Urtel , versprachen demannehmenden Theile Schutz, dem Widerspänftigen dro-hen sie mit einer Behandlung wie gegen Friedenöstöhrer.

1439 Nach abgcloffenem Stillstand griffen beyde Theilezu den Waffen. Stüßi wollte sich deö Passes über denEzel versichern 85). Nachdem das fehlschlug, eilte

84) Durch OberholzerS Einsperrung. Eine darüber im Sinneidgenössischer Bünden in Einsiedlen abzuhaltende U«*terredung schlag Zürich auS.

85) Auf den Sattel, und von da in Theilung auf Schwyz und Art zuziehen. 2»> Rückzüge soll man erü berathen,ob man Aegcri und die Gegend schädigen wolle odernicht. Sakrtßey der Chorherrn zu Zürich .