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1444 Nachdem Greifensee verbrannt war, zog alles wie«der heim, und sogleich wieder fort, als die Kunde kam,daß 1200 Reiter aus Zürich herumstreifen 113), undman beschloß, den Krieg mit der Einnahme von Zürich zu beendigen. Die Zuger lagen mit den Bernern vordem Kloster Sellnau 114). Zürich hielt sich, würdigdeö alten Ruhms, in trefflicher Gegenwehr 115). DieBelagerung gieng langsam. Auf diesen Theil der KricgS«kunst verstunden fich die Eidgenossen schlecht, wenn Stür«mcn nicht durchgriff. Indessen würde ste in die Längenicht wiederstanden haben, wenn nicht die Allmachtdeö Zufallö oder die Kunst der Unterhandlungen anö«geholfen hätte.
Der französische König hatte ein unbeschäftigtes,und somit ein seinem Lande verderbliches Heer im Sold.Er überließ es unter Anführung des Kronprinzen desOesterreichcrn gegen die Schweizer .
113) Auch gicng wieder ein österreichisch - zürcherischeS Heerüber den Albis. Die Eidgenossen trieben selbes zurück,und verwüsteten das Seeufer. L. Meisters helv.Geschickte,i") Schodeler.
115) Ordnung und Anstalten lind handschriftlich in der Sa«kristey der Chorherrn aufgezeichnet. Sie könnten letztnoch als Muster gelten.