selbst nichts wissen. Sie waren eifersüchtig gegen die 1477Großen in aristokratischen Städten/ und nahmen lie-ber Geld. Seit dieser Zeit macht Burgund einen Theilvon Frankreich aus 178). Dieses glaubte nun dieSchweiz vernachläßigen zu dürfen. An ihren Gesand-ten wurde der Muth gekühlt , daß man sich Oesterreich genähert. Der Erbvercin wird erneuert.
In diesem Jahr hielten gute Gesellen aus Verschißnen Kantonen Faßnacht in der Stadt Zug 179). Siesprachen wie Waffenbrüder zu thun pflegen , wenn derWein das Herz geöffnet / von ihren Schlachten , vonGranson und von Murtc.i/ von der Falschheit der GräfinJolanda und der Frechheit der Genfer 180 ). Und waö
178) Weil für die burgundiscken Stände der König die stipulir-tcn 150/000 Gl. bezahlte. Die Kantone verspräche»/ ihnan der Besitznahme dieses Landes nicht zu hindern. Er be-willigte ihney Saltz um billigen Kauf. A nSh e l m Mspt.
179) In der Geißweide/ da wo jetzt da- Haus Nro. 168 steht.Der Verfasser hat »och im alte»/ 1795 abgebranntenGebäude- das Zimmer gesehen/ an dessen Mauern inFreßkogemalde das Trinkgelage und der AuSzug abge-bildet war.
180) Sie hatten die aus Frankreich heinikehrcnde GesandtenJost Silenen und Niklaus Di-ßbach eingesperrt/ undwurdcn deßwegen 1475 uni 21/000 rhein. Gulden/ daßihre Stadt den darüber erbitterten Soldaten nicht preis-gegeben werde/ brandschatzt. Stadtarchiv.