Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
274
JPEG-Download
 

274

110) zusammengelegt wurden. Seit Auöthcilung derletzter« auf den Kop-, hat die Stadt in nichts mehr zuge-nommen als im wilden Leben der Trölereyen , und Fami-lienkriegen über die Frage, wer Recht, Fug und Ge-walt haben soll, gesetzliche Freuhcit und öffentliche Mo-ralität zu verderben. Der Bürger wurde reich durch denKrieg und den Handel in), den Fleiß seiner Hän-den 112), und an der täglich zunehmenden Armuthder Adelichen. Unter die Aerniern wird Allmendlandausgetheilt H 3 ), gegen eine kleine Abgabe sommerte dasVieh auf Allmend und Alpen . Die Zuchtstieren schaffte

110 ) „ Wir hant iit Turn geleit der Bürger Theil die pen-„sion des Königs von Frankreich , zc eist 168 rinische„Guldin, und 33 Mischer Gulden :c." Geekelt».Rechnung 1 47 7.

111) Bürger besuchten die Franksurtermesse. M. Eberhard.

112 ) 1407 Anfang der Bruderschaft der Gerber/ Sattler,Schumacher und Seckler (sie laßt 1662 bev St. Mi-chael einen eigenen Altar bauen). 1408 der der Han-delsleuten, Schneider und TuchsÄcrer. Von ihr ist derDreyfaltiakeitaltar 1659 um 59 Kronen. Aeltcr undgeregelter als alle scheint die Fischerbruderschaft zuseyn. Aie hakte eine Zuniistube.

113) 1/53 zwey und fünfzig Jucharten. Wieder 1456, 1-437,1484. Stadtarchiv. Daß etwas daran bezahlt wer-den mußte (der höchste Lehpreis 8 Plappert), laßt ver-muthe», daß man das Wohl des Bürgers mit den Be-dürfnissen der Gemeinde zu vereinigen gesucht hübe.