1500 Sogleich Manland für ihn. Auf seinen dürftigen Vet-ter 2) konnte er nicht zählen. Er eilte die Eroberungdeö HcrzogthnmS zu vollenden / rechtfertigte sich vor denEidgenossen gieng über den Ttcinello und den Pv/und nahm Novarra.
Aber dem in NegiernngSkünsten bis jetzt noch un-übertroffenen Ludwig blieben SforzaS Umtriebe nichtverborgen. Durch den Bailli von Dijon / feiner rech-reu Hand in der Schweiz , erhielt er 20,000 Eidgenos-sen/ schloß damit den umsonst gewarnten Sforza 4),in Novarra ein, verführte die dem Unglücklichen erge-denen Schweizer und Landsknechte 5), und fand unterjenen einen Verräther 6)/ der den unbedingt Vertrauen-den seinem Todeöfeinde auslieferte. An diesem Schand-steck unserer vaterländischen Geschichte»/ den zu ver-tilgen umsonst alle Schreibekünsten versucht worden,
. 2 ) Dm Kaiser, von seiner Gemahlin her.
3) Er wollte sie als Echiedrichter zwischen ihm und Lud-wig XU. erkennen. Sie wollten vermitteln. Vergeblich.
4) Von eidgenössische» Offiziers. Leu.
5) Mit diesem umerhendelte der König; jene weigertengegen ihre Landleuke zu streiten.
6) Rudolph Turmann von Urv um 100 Thaler erkauft.Er wurde deßwegen zu Altdorf hingerichtet, trotz derEmpfehlung und Rechtfertigung des Bailli von Dtton.