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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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313
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Belageren! den Rath , ihr Pulver zu schone», indem 151zfu schon Mauern einreisen wollen/ wenn zum Stür-mcn die bereits geschossene Lücke nicht weil genug scye.

Die Thore ließen sie offen. Nach -Lüstündiger Beschieß-sung lagen Thürme und Mauern. Ein lebendiger Wallstanden die unsterblichen weder der Furcht noch Vcrfüh.rung 109) zugänglichen Männer. Endlich schwieg dasGeschüy. Der Feind begann die Belagerung aufzuheben.

Er war von der Ankunft der Herbeyeilenden Schweizerunterrichtet. Luzern , Ury, Schwyz , Unterwalden stie-gen über den Gorchard; Bern, Freyburg, Basel unddie Walliscr über den Simplon. Alle warteten aufdie durch angeschwollene Wasser aufgehaltenen Zürcher .

Das vereinte Heer rückte vor Novarra. Der Feind harreeine halbe Stund von der Stadt vortheilbafte Stel-lungen eingenommen,

Der KriegSrath war unschlüssig. Es waren vieleGründe gegen den Angriff. Da sprach ein GemeinerauS dem Livinerthale/ Jakob Motti/ von unsterblicherEhre , die geübtesten, stärksten Truppen in ihrem Vor-theile anzugreifen, und zu überwinden, ohne ihre nach-rückenden Bruder abzuwarten. Der Haufe jauchzte ihm

109) Trivulrio'S Anerbietung für die Auslieferung des Her-zoqs/ die er und Tremoille Tags vorher dem Königals unfehlbar voraussagten, beantworteten sie mir ei-nem AuSfall,