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1515 König. Der Herzog von Savoyen, Onkel des jungenKönigs, und ihm aus Grundsätzen ergeben, unterhieltnur Scheinfrcundschaft aus Furcht 123). Der Her.zog von Mayland, verschuldet, verhaßt, wahnsinnig,vegetirte nur noch auf seinem Posten in der Achtung desSchweizernamens. Sein schönes Land, der unverrückteGegenstand deutscher und französischer Politik, lag wüstund dem ersten besten offen. Neuer blutiger Krieg warso unvermeidlich als nahe.
Der junge König rüstete, nachdem er stch von SeiteEnglands und des Erzherzog Karls der Ruhe versicherthatte 124). Der Pabft durchdrang seine Absicht, stif.tete den Bund zwischen ihm, dem Kaiser, dem Königvon Spanien und den Eidgenossen 125). Diese alleinsollten ins Feld ziehen, die übrigen alle daö Geld
123) Wie Siorza hatte er an seinem Hose schweizerische Bot»scluffter unter dem Name Nathgcber, einen vonBern , und einen bald aus dem, bald aus diesem Ort.Zug hatte den ersten.
124) Er hatte versucht, mit den Eidgenossen zu unterhan-deln. Er wurde mündlich und kurz abgefertigt „ wolle„er den zu Diion geschlossenen Frieden halten, so sey„ rS gut; wo nicht, so bedürfe eS keiner fernerer Unter»„ Handlungen." A b s ch e i d Zürich.
121) Wieder wurde er der heilige genannt, zur Verthci»digung der Frevheit von Italien . Sänvyz und Zugwollten davon nicht- wissen. Sie hatten über dies«