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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1515 Sald waren die Eidgenossen davon unterrichteteWürden sie einig gewesen seyn, die Franzosen warenim Anrücken vernichtet worden. Die Zwevlracht verei-telte alleö. Mehrere Kantone unterhandelten mit deinKönig; es kam die Ucbcreinkunst zu Galera in Stand.Die großen Kantone zogen heim 129).

Es blieben die Länder, entschlossen, was es koste,den Herzog zu beschützen. Mit ihnen vereinigten sich10/00» so eben über den Gotthard angekommene, zusiegen oder zu sterben. Der König stellte sich bey Ma-rignano auf/ und bott die Schlacht an.

Der Kardinal Schinner benutzte den letzten Augen-blick 150). Er stiftete den Hauptmann Arnold vonWinkelried zum Angriff. Unwiederstehlich — von Am-man» Werner Steiner von Zug, einem Sohn UNS, deSHelden bey Granson, zum Tod eingeweiht 131) — dringt

129 ) Richt als solche (eS kamen viele Berner um), aberder gröste Theil ihres Volks.

130) Die Zürcher waren auch schon abgezogen; kehrten abernach geschehenem Angriff zurück.

131) Er ließ sich drey Erdsmollen geben,'warf sie zerdrücktüber die Köpfe der Krieger und sprach: „Im Name Got--„ tcS, deS Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.„Hier soll unser Kirchhof seyn. Fromme, treue, liebe„ Eidgenossen, seyd männlich und unverzagt; vergeßr die