er auf Tagsatzungen. Statthalter Schall und Martin 1585Brandenberg wurden deö Raths entsetzt 522). An deSerster» Stelle kam Wolfgang Schuemacher, BachmannSSchwager. Es gieng noch lange/ bis die Bürgerschaftihren Schwerpunkt fand 52.3). Erst als die Herrnnach verunglücktem Versuch 524)/ weil er Gewaltstreich
522) Nun machte» noch 8 Mienen auszutretten. Als darüberdie Bürgerschaft gleichgültig war , als über eine Sache,die zu ersetzen ist/ blieben sie. Auch der Stadtpfarrerwollte resignircn , und blieb auch wieder.
525) Es setzten an nächster außerordentlichen Gemeine dieBürger Untcrvögte ab/ dern Wahl früher nur Vor-recht des Raths war. Sie mehrten Groß- und Unter-weibel weg. Als der Rath einen Richter entsetzte ,ließen sie wieder an eine Gemeine läuten/ und setzteneinen ihnen gefälligen , und erkennten , daß fürderhinkeine Gemeine mehr „ vor dem Morgenbrod seyn soll."Sie erzwängen, daß der RathSseckelmeister auch Atzge-ordneren von ihnen Rechnung gebe. Sie stritten dasWahlrecht des Raths der Pfarr Chaam an (Bd. II.S. 274) / wollten zu Frauenthal die Äbtissinn setzenA. a. O. S. 5t.). „Minen Herrn zuo grossem Ver-druß und Trotz “ erwählten sie einen Bannwart (sonstder Rath)/ setzten den Vettelvogt ab/ und nahmeneinen von ihrem Anhang. ES wurde erwehret, daßauch Bürger Schatzschlüffel haben solle».
524) Sie wandten sich wieder an Luzern , die Unordnungvorstellend, und Hülfe begehrend. Erhielten kurze Ant-wort. Natürlich. Der in einer Winkelversammlung