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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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444
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Kanzel gelesen / und ihr Andenken in solemnischer Tod-lenfeyer verehrt. Hatte unsern Soldaten schon das hoheSelbstgefühl den Krieg, den er jetzt mitmachte um Re-ligion und Vaterland willen , an LandeSgemcinen selbstbeschlossen und im Ring nm daö hochverehrte PannerArt und Weise deS Angriffs selbst berathen zu haben,zum sich fühlenden Mann erhoben, so entstammte ihnnun die Gewißheit, daß er nicht bloß bestimmt seyeim Schlachtbericht unter Zahlenreihen eine Stelle ein-zunehmen und dann den Todten zugeworffen zu wer-den, sondern daß er nach dem Tode unvergessen inden Kirchenbüchern seines Vaterlandes aufbehalten,und Jahrhunderte hinab von frommen Nachkommenin religiösem Andenken gefeyert werde, vollends zumHelden. Daß der feldflüchtige ein gescholtener Mannwar 14 ), konnte auch den Muthlosen für seine Pfiich-ten erhalten.

Gar wohl wurde erkennt, daß das wilde Leben seineBeschränkung nur an der bürgerlichen Gesetzgebung

auf dem Kronenbrunnen den Ammann Hans Schwarz-maurer vorstelle. Wir meinen immer, jenes soll anden Helden von Arbedo , Peter Kolin, und nichcan seinen Enkel erinnern, der um unser Vaterlandkeine (bekannte) Verdienste hatte, um Oesterreichrecht viele gehabt haben mag.

14) Beyspiele im ältesten GroßgerichtSprotokoll.