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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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488
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Jett hatten Unglückliche und Arme 185) Schutz undAufenthalt im Lande. Vor allem die kunstreichen undgefälligen 186) Zigeuner, die Zeinenmacher auö demThale Galanka in Bünbten, die Kaminfeger aus DalleVegetia (Kaminfegerthal) bey Luggarnö, und dieSpießmacher und Schüßlcndreher, die bey der AlpGrew im Efchenthale wohnten 187). Von denen kamwahrscheinlich daö Jncllrspiel 188), wenn daö Spielenmit Karten nicht früherer Bekanntschaft mit Italien zuzuschreiben ist. Sonst spielte man mit Würfeln,Kegeln, Platten und hurnußte 189). Am meisten und

der Stadtpfarrer wegen Hagelschlag entschädigt, 1551den Zchcnlpflichligen 1/3 Zehndcn nachgelassen jc. :c.

185) Fremden armen Kranken wurde im Spital Fleisch undWein gegeben. Spiralrechnung von 15 80. MitFleisch und Wein sollen daselbst fremde Wöchnerinnen3 Wochen lang verpflichtet werden. A. a. O.

186) S. B. II. S- 221 . Bd. III. S. Hi. Viele zogenauch mit den Zugern in Cappclerkrieg. Ueber sie „als„böse Buben" kam 1559 ein Klagsckreiben von Zürich ,mit der Anzeige, daß man sie bort einsänge und ab-strafe. Wulflin. Del 1517 bey St. Michael verüb-ten Diebstahls (S. 176 Note 115) waren sie verdächtigt.

187) Stumpf.

188) GroßgerichtSprotokoll 1552.

189) Wulflin 1555. Ist das das m Walchwyl noch übli-che Hornrgglen?