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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Ohne Taxen zu nehmen fertigte der Stadt- und Amt-rath Käufe 83), gegen Uebcrvortheilung zu sorgenund achtete als Verbrechen auf Liegenschaften mehr zuverschreiben, als sie werth sind 84). Wie in der gan-gen Eidgenossenschaft daö Münzwesen vernachläßigtwar 85), so im Kanton 86). Er, und die Stadt 87)

83) 1601 der Hof Grosacker zu Baar. Zurl. Stemmato-graphia Tom. XXXVI.

81) Stadl - und AmtralhSprot. I6i3.

85) Darüber wurde 1621 auf einer Tagsatzung zu Zug langevergeblich berathen. Auf einem V. örtischen Tage zuGersau 1652 trug Zug darauf an, den Jürchern daSMünzen zu untersagen rc., und den Berncrn zu schrei-ben „ daß sie ir falsch stempfcl ußcr Land schaffet undir fülle Bazcn zur Handt nämbt". Zug mag empfindlichgewesen seyn, daß sein Münzmeifier, Oswald Vogt,auch von ihm geprägte Thaler hat zurückziehen müssen.

86) Der Münzmcister Weißenbach mag in der Unordnungkeine Rechnung gefunden haben. DaS schließen wir auSeinem Schreiben von Zürich an die hiesigeRegierung unterm 31. Chrifim. 1622 . DieseUnordnung begünstigte Falfchmünzerey (Schreibenvon Unlerwalden nid dem Wald an Zug1621), und fürdertc Geschichten wie die eine ist, worübergegen uns unterm 23. Herbstm. 1622 Luzern klagte.

87) 1602 Zchnkreuzerstück, 1601 Halbbatzcn. 1615 Gold-münzen. Es gab auch falsche. Zürcherprobier-buch. Räthsrlhafc sind 2 Thaler von 1620 (Gcpräq1565). Auf dem eiuen sind 2 schräge Felder; im ober»