meisten 129 ). Noch wie im Krieg von 1531 (S. 3f0)wählte der gemeine Mann seine Offizier (130 und be-schwor dann die Ordonanz. Auf den Bergen brann-tcn beym Anöbruch der Feindseligkeiten Wachfeuer',eö ertönnten Loosschüsse , Fuß und Pfcrdposten warenangelegt, das Geläut mit den großen Glocken wurdeeingestellt. Dem Krieg giengen voran 131) oder beglei-teten 132) feyerliche Andachtsübungen.
Mit Vergnügen bemerkt man in der Stadt die Vor-sicht und die Sorgen einer vorwärtsschreitenden, wach-samen und strengen 133) Polizey. Verdächtige Hundewurden tob geschlagen 134), auf Reinlichkeit der Brun-nen gehalten 135), es wird für Feuersicherheit besser
120 ) Stadt- und Amtrathsprst.
130) 1647 auf dem Platz „ per majoni".
131) Vor dem Ausbruch des ArterkriegeS wurde die allgemeineKreuzfahrt nack Baar angestellt. Stadt und Amt -rathsprot. 1652.
132) 1656 betteten 12 Personen aus dem Kanton Tag undNackt in der Kapelle zu Einsidlen.
133) Zwey gethürmt, weil sie die Gassenwachtcr -uzet undgesckolte». A. a. O. 1623. 1653 wieder 7 aus den erstenFamilien, weil sie in der Nacht gesckossen. A. a. O.
1 3'i) Seckelmeisterrecknung von 1605.
135) A. a. O. Jeden Brunnen beaufsichtigte «in Vogt.Rath-prot. 16 6 0 .