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wie eö heute ist 41), und der rührende Gebrauch ringe,führt, mit der Glocke ein Zeichen zu geben, wenn einermit den Sterbfakramcnten versehen wird, und in denletzte» Zügen liegt. Die Oberwyler erhalten für ihre Ktr.che Ablaß , am ersten Freytage im März zu gewinnen 42),und 1747 vom Prcdigerorden die Rosenkranzbrnderschaft.
Ehrwürdig war das Thun und Leben der Geistlichkeit— gerade das Gegentheil von jenem aus dem XV. Jahr.hundert. Beyde um so mehr zu preisen, alö ihr wenigAnregung von oben zu theil ward 43), und versunken die
41) 1722.
42) 1743. Im Jahr vorher kam anf diese Filiai der ersteGeistliche, Georg Joseph Stadlin. Ihm wurden diePflichten, die heute noch sind, vorgeschrieben.
43) Bey Anlaß von TrinklerS (Bd. HI. S- 313) Priester-weihe bemerkt Zurlauben (Miscell. biet. delv. rc.T. X. Mst.) „es seye der Reflexion würdig, daß bey«diesen Zeiten keine Distinktion mehr gemacht, sondern«auch der ungeschickteste geweihet werde. Es seye wi-«der die Canones einen Infamen ad sacros ordines zu» promoviern." 1740 starb der zu viel mit Welthändelnsich abgebende Bischof; ihm folgte der fromme DamianHugo, Graf v. Schönborn. Seine Visitatoren befeh-len 1742 denen Zugergeistliche», wie sie gekleidt seynsollen (§. 12 .), verbietet ihnen die Wirthshäuser undSimonie (das Einkommen von so einer erhaltenenPftund soll der Bencstciat den Armen und den Kirchen