Bey den Festungen Fig. 9 werden die Bastionen,welche man erst zu Kriegszeiten vor einem ^laco stumomeut aufführet, zugleich mit dem Reste der Um»saffung erbaut, und meistens damit vereiniget.
Die gewöhnlich 180 Klafter lange Linie u bzwischen zwey Bastionsspitzen, heißt: Polygons -Seite, der zwischen diesen Spitzen begriffene Theilder Festung, eine Fronte, die Theile a o undI, e der Bastionen, Facen, jene e st derselben,Flanken, und der Theil st st zwischen zwey Ba-stionen, Eourtine.
Die ganze Festung aber wird wie ein Vieleck vonder nähmlichen Anzahl Seiten als sie Bastionen hat,benannt. So heißt z. B. eine Festung mit 6 Ba-stionen, ein Scchseck.
Die Fcstungsmaucr L Fig. 8, heißt: Escar-pe, die Verkleidungsmauer L des entgegengesetztenRandes des Grabens, 60 n tr es ca rp e, der ge-wöhnlich 5 Klafter breite Gang 5 ab, zwischen derContrescarpe und dem Aufwurfe a b» e, bedeck-te r Weg, und dieser Auswurf selbst, G l a.c i s.
Die Bastionen einer Festung, Zig. 9, erfüllenzum Theile den Zweck jener vor einem pluee stuMoment; indem sie dieselbe mit einem sich kreutzen-den Feuer umringen, und den Feind schon weit imFelde erreichen.
Einen weit ausgedehnteren Versammlungs - undZufluchtsort für Ausfälle aber, wozu auch die Ba-stionen eines zstace stu Moment dienen müssen.