gewähret bey den Festungen der bedeckte Weg
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Um aus dem Platze in den bedeckten Weg, undaus diesem auf das Feld zu gelangen, führet in derMitte jeder Eourtine cine Poterne p, das ist ein un-terirdischer Gang, aus dem Innern der Festung inden Graben; aus diesem gelanget man mittelst Stie-gen oder Auffahrten H in den bedeckten Weg, undendlich aus dem letztem, durch die Einschnitte r imGlacis, auf das Feld.
Bey den Stadtthoren aber führet, nebst derPoterne ^ und den Auffahrten cs, eine Brücke 5 überden Graben, welche an ihrem rückwärtigen Ende auf-gezogen werden kann.
Die Auffahrten oder Stiegen an der Eontre-scarpe, müssen wenigstens durch eine von dem Gla-cis gedeckte ereneiirte Mauer öoo, gegen denFeind gesichert werden, welcher bey dem Rückzügeeines Ausfalles in den bedeckten Weg gelangen könnte.
Dieses sind die einfachsten Bestandtheile einerFestung; auf welche Art aber dieselbe durch andereWerke noch verstärkt werden könne, sind Details,die nicht hierher gehören.
Um sich einer Festung zu bemächtigen, und folg-lich ihre Escarpe- Mauer in Bresche zu legen, mußalso der Angreifer mit seinen Laufgräben bis auf dieHöhe b> des Glacis, Fig. 8 und g, vorrücken, weiler früher jene Mauer nicht entdecken kann, und über-dieß muß er unterirdische Gänge von dem Glacis