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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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234
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nähert, und bildete hinter Holzreute den lin-ken Flügel ; Latour selbst mit seiner schwachenReserve von 3 Bats. 2 Escad. (1,954 Mann Inf.36G Pferde) blieb auf der Höhe von Groth.

Sein rechter Flügel bestand aus 6 Bats. 10Escad. ( 4,664 Mann Inf. i ,452 Pferde) unterdem F. M. L. Kospoth hei Schafiangen: diesersollte die Waldungen gegen Ogeltshausen undSeekirch besetzen, alle auf der rechten Seitedes Sees nachBiberach führenden Strassen de-cken, und das gegen Ahlen vorpoussirte Deta-chement unterstützen.

Dieser Stellung fehlten sowohl die Eigen-. schäften, ein Gefecht anzubieten als eines au-Zunehmen. Das ohnehin unverhältnissmässigeCorps war in zwei Hälften getheilt, deren jedeauf beiden Flanken Blosse gab, ohne innere Fe-stigkeit, ohneAppui auf ihren Flügeln, dasDe-fdee der Riss im Rucken ; beide hatten nur diePassage von Biberach zum geordneten Rück-zug; beide standen in ungleicher Höhe, ohnesich in einem Centralpunkt vereinigen zu kön-nen; beide,wenn sie sich gegenseitig unterstü-tzenwollten, öffneten dem Feind den Weg nachBiberach in ihrem Rücken; und jeder Schlag,der einen Thcil zum Weichen zwang, musstedas Verderben des andern nach sich ziehen.

Oct. Den 1. October brachten beide Feldherrn