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3 (1814) Geschichte des Feldzugs [2] / [Erzherzog Karl von Österreich]
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in dei’ am vorigen Tage eingenommenen Stel-lung ruhig zu. Latour benutzte diese Ruhe nicht,um sich in eine bessere Verfassung zu setzenund seine Truppen zu concentrii-cn; obwohl ihmdie Überlegenheit des Feindes bekannt war,und das Gefecht des vorigen Tages bewiesenhatte, dass Moreau sich zu keinem weitern Ruck-zug anschick c. Der österreichischeGcneral kann-te den Plan des Erzherzogs, für den es Zeit-gewinn war, je länger die französische Armeein Schwaben verweilte. Er durfte also gar nichtsthun, um die Beschleunigung ihres Rückzugeszu erwirken j desto mehr aber, um seinem ober-sten Feldherrn conservirte Truppen zuzufüh-ren. Dazu musste er einemGefechte ausweichen,und dieses komxte in der Nähe des Feindes nurdurch die Wahl einer vortheillxaften Stellungund zwar einer rückwärtigen geschehen j dennMoreau befand sich nicht in der Lage, viel Zeitzxi verlieren, und seinen Gegner durch eineneue Vorrückung aufzusuchen: thater es aber,so war es um so besser.

Die Höhen hinter Biberach , der Ort selbstund das sumpfige Bett der Riss vor der Frontschienen dazu günstig. Latour konnte in kurzerZeit, folglich ohne grosse Gefahr dahin gelan-gen, und auch den General Mercandin mit sichnehmen. Das grosse Moos der Riss, welches sich