saix’s Unternehmung erwartete er dann dass sieihm Gelegenheit geben würde, seine Lage zuverberssern.
Die Berechnung, auf weiche sich dieser Ent-wurf gründete, war ganz falsch. Eine Diversionwirkt mir, wenn sie früher erfolgt, als der Feindseinen vorhabenden Zweck erreichen kann. De-saix hatte einen langem Marsch von Breisach nach Kehl , als die Österreicher von Ennnendin-gen nach Schliengen ; das Defiliren über diebeiden Brücken von Breisach und Kehl brachteüberdiess einen bedeutenden Zeitverlust mitsich, und das Debouchiren in die durch dieKinzig und Schütter überschwemmte Gegendwar nicht leicht. Moreau kannte die Thätigkeitseines Gegners und dessen Verhältnisse-zu gut.,um nicht vorausznsehcn, dass er ihn auf demFnss verfolgen und bald nach seiner Ankunftin Schliengen angreifen würde. Er hielt sich zuschwach, ihm die Spitze zu bieten, und hoffteauf eine Diversion, die erst dann in Erfüllunggehen konnte, wenn nach diesen Voraussetzun-gen schon alles bei Schliengen entschieden seynmusste. Wollte er sich auf dem rechten Rhein-ufer behaupten ; so durfte die Armee durch De-saix’s Abschickung nicht geschwächt und nie aufdie Defensive zurückgesetzt werden. Moreauvereinigte sich zwar in der Nacht vom 20. auf