von der Taktik uͤberhaupt.
gegen die Tuͤrken, uͤber welche er 1664. dengroſſen Sieg bey St. Gotthardt erfochte.
So wichtige Dienſte Montecuculi dem Kay-ſer gegen die Tuͤrken geleiſtet hatte, ſo brauch;bar und nuͤzlich wurde er auch Leopolden 1672.
in dem Franzoͤſiſch⸗Hollaͤndiſchen Kriege, def
ſen ſich dieſer Prinz angenommen hatte. Dakame es darauf an, dem groſſen Turenne einengleich groſſen Mann entgegen zu ſezen. Won-tecuculi zoge mit einer maͤſſigen Armee von18000. Mann gegen die Franzoſen zu Felde.1673. wurde er biß auf 30000. verſtaͤrkt, unddamit wußte er ſich denen Unternehmungen desMarſchalls von Tuͤrenne geſchikt zu widerſe-zen und zu dem Prinzen von Oranien zu ſtoſſen.
1674. Uebernahme der Churfuͤrſt vonBrandenburg das Commando von der Armee.Darunter wollte Wontecuculi nicht ſtehen.Man ſezte alſo den Herzog von Bournonvilledahin. Doch, da die Sache nicht nach Wun-ſche lund Hofnung ablieffe„ ſo wurde Monte-cuculi 1673. von neuem an die Spize der Ar-mee geſezt; In dieſem Feldzuge erſchoͤpftendie zween groͤſſeſte Generale ihrer Zeit, odervielleicht vieler Jahrhunderte, alles was dieKriegskunſt feines, groſſes und vortrefflicheshat. Tuͤrenne bliebe in dieſem Feldzuge undNontecuculi nahme 1681. den Ruhm mit zu
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